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Coronavirus – die Trainingsanlage in T3 auf Teneriffa

Durch das Coronavirus ist die Bewegungsfreiheit in Spanien zurzeit mehr eingeschränkt als in Deutschland. Nur noch wenige deutsche sind vor Ort, einer davon ist Harald Gampe*.

20.3.2020: das geschlossene Gelände T3 auf Teneriffa.
20.3.2020: das geschlossene Gelände T3 auf Teneriffa.

So berichtet er, dass er vertragsgemäß seit Anfang März 2020 auf dem T3 (Tenerife Top Training) Trainingsgelände im Kanal arbeitete. Doch seit kurzem ist die Anlage geschlossen. Er selber sitzt noch auf dem T3 Gelände fest: alles ist dicht, er kommt nicht raus, Ausgangssperre hängt über dem Land und Flüge gibt es keine nach Deutschland.

Anfang März war das T3 noch gut gebucht. Doch alle Teams mussten dann vorzeitig abreisen. Einzig die Italiener mit 40 Sportlern durften nicht nach Spanien einreisen. Andere Sportler kamen aus den Ländern Island (vorzeitig abgereist), Belgien (durften erst nicht ins Heimatland zurück, seit dem 18.3. dann doch), Finnland und Polen (sind am 19.3. abgereist).

20.3.2020, T3 Teneriffa: das handtuch erinnert daran, dass noch ein deutscher auf dem Gelände ist - H.G.
20.3.2020, T3 Teneriffa: das Handtuch erinnert daran, dass noch ein deutscher auf dem Gelände ist – H.G.

Die wirtschaftliche Situation für das T3 ist kritisch. Angestellte wurde schon entlassen. Das T3 rechnet selber mit 4 bis 6 Monaten Totalausfall.

* „Harry“ Harald Gampe war jahrelang Landestrainer in Berlin am SLZB, bevor er seinen Posten im Sommer 2019 verließ und in Rente ging. Am 5.12.2019 gab es eine große Abschiedsparty im Sportforum mit vielen ehemaligen Schwimmern, die er einst trainierte. Zu seinen Schützlingen gehörte u. a. auch Sylvia Gerasch.

Berlin Swim Open, 28.2.2020: H. Gampe (re) zu Besuch beim Wettkampf.
Berlin Swim Open, 28.2.2020: H. Gampe (re) zu Besuch beim Wettkampf.