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(Rand)Notizen Deutsche Kurzbahn 2019, 16.11., Tag 3

Die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) finden vom 14. Bis 17.11.2019 in Berlin (SSE) statt.

Letzte beim Einschwimmen:
Vorlauf: ein Mann;
Finale: Nikita Rodenko;

Wassertemperatur im Wettkampfbecken: + 26,9 Grad C.

Am Tribüneneingang gab es zu kaufen: Meldeergebnis 1 Euro, Poster DKM 2019 1 Euro; kostenlos war das Programmheft.

Es hängt kein Veranstaltungsplakat auf der Werbefläche am S-Bahnhof Landsberger Allee.

Vereins-Banner an der Seite der Athletentribüne: 13.

Über die 50 m Freistil gab es keine Überkopfstarts.

Die 5 m Fähnchen blieben den ganzen Tag wie einbetoniert bei den Wettkämpfen montiert.

Marius Kusch kann auch Rücken schwimmen. Bei der Staffel der SG Essen über 4×50 m Lagen war er Startschwimmer. Sieht man eher selten. Ebenfalls auffällig: vor dieser Strecke hat er keinen Sprung zur Erwärmung gemacht. Macht er sonst immer.

Mit Beginn des Finalabschnittes fanden die Siegerehrungen woanders statt. Bis dahin war an der Wendebrückenseite, gegenüber der Zuschauertribüne, Siegerehrungsstation.
Jetzt standen die Treppchen an der Seite der Startbrücke.
Es fehlten am Vormittag hin und wieder Sportler bei der Siegerehrung der Junioren.

Im JEM-Finale der Frauen (Wettkampf 322) über 50 m Brust waren nur 3 Sportlerin am Start. Negativrekord.

Eimerkipper waren heute u. a. Jeanny Vu, Luca Nik Armbruster, Leonie Märtens.

Philip Heintz schwamm im Finale über 200 m Lagen auf Bahn 1 zum Titel. Es war bei dieser Veranstaltung das erste Mal, dass ein Sportler auf einer Außenbahn zum Titel schwamm. Das letzte Mal, wo so etwas vorkam, war das legändere Rennen über die 200 m Freistil in Wuppertal im Jahr 2010. Damals schwamm auf Bahn 1 Markus Deibler und Paul Biedermann mittig.

Weltrekord bei einer DKM gab es das letzte Mal 2016 in Berlin. Über die 200 m Brust schwamm Marco Koch zum Rekord.

Nicht schlecht staunten die Zuschauer, als Artem Selin zum Finale über 50 m Freistil einmarschierte. Im weißen Bademantel lief er lässig zu seiner Bahn 4. Er gewann am Ende. Zur Siegerehrung hatte er aber Vereinskleidung an.

Rutschig oder was ist da los?
Heute sah ich einige Sportler, die beim „Erklimmen“ des Startblockes etwas ins straucheln gerieten. Nichts passiert, aber das kam in der Vergangenheit nicht vor. Lag es an den neuen Startblöcken?

Bernd kann auch tanzen, Grönemeyer nach wie vor nicht
Bernd Berkhahn ist Trainer u. a. von Florian Wellbrock und Sarah Köhler. Er konnte sich heute über zwei Rekorde freuen, den von Florian Wellbrock über 800 m Freistil – es war ein deutscher Rekord.
Doch eine Steigerung des Rekordes und der Emotionen sollte im Lauf danach folgen. Sarah Köhler war über die 1500 m Freistil auf Weltrekordkurs. Das bekam als erstes der Trainer, dann der Sprecher und dann die Halle mit.
Da ich Bernd schon eine Weile (= mehrere Jahre) am Beckenrand beobachte waren seine Emotionen heute neu für mich. Zum einen war er stimmlich zu hören. Wo in der Vergangenheit Handzeichen die Verständigung mit dem Sportler im Wasser waren kam heute die Stimme hinzu.
Zum Ende der Weltrekordstrecke tanzte Bernd auch kurz am Beckenrand in der Trainerzone.
Na bitte, Bernd kann tanzen, Grönemeyer muss das noch beweisen. (* in Anspielung an Wiglaf Droste & Bela B. ‎– Grönemeyer kann nicht Tanzen)

Während des 1500 m Freistil Weltrekordritts von Sarah Köhler war auch am Beckenrand einiges los. Freund Florian (li) und Trainer Berkhahn (re) in Action.
Während des 1500 m Freistil Weltrekordritts von Sarah Köhler war auch am Beckenrand einiges los. Freund Florian (li) und Trainer Berkhahn (re) in Action.

Badekappen-Rutscher
Die gab es auffällig häufig in diesen Tagen. Daniel Klosa zum Beispiel, verlor gestern und heute sein Kappe. Heute, bei seinem 200 m Lagenrennen, sofort nach dem Start.
Ein anderer, bereits berichteter Kandidat auf den Pokal „meisten Badekappen verloren“ ist Yannis Merlin Willim. Gestern noch gerade ins Ziel gerettet, war es heute über 50 m Brust zu spät. Ca. 10 m vor dem Ziel verlor er seine weiße Kappe. Er fischte sie anschließend vom Beckenboden heraus.

Was ist der Unterschied zwischen der Kurzbahn 2019 und der Zeit 2016 bis 2018?
Einer fiel mir heute auf: die Bundestrainer sitzen nicht mehr (in 2019) auf der Tribüne des DSV, sondern stehen mit ihren Sportlern am Beckenrand oder sitzen auf der Sportlertribüne.

Es gibt Sportler, die starten nicht unter ihrem Vereinsname sondern mit dem Kürzel Deutscher Schwimmverband. Der Hintergrund ist der: sollte ein Sportler keine Qualifikationszeit für die DKM 2019 auf dieser Strecke haben kann der DSV ihn dennoch starten lassen. Dann startet er aber nicht unter dem Vereinsnamen. Ist natürlich nachteilig für die Gesamt/Medaillenwertung, denn dort wird er ja nicht unter dem Vereinsnamen mitgerechnet.

Nach den Finals (ca. 17:50 Uhr) fand eine „Autogrammstunde“ statt; mit dabei waren: Florian Wellbrock, Sarah Köhler, Philip Heintz, Anna Elendt und Christian Diener.

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