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(Rand)Notizen Junioren-WM 2019, 25.8., Tag 6

Die 7. Junioren-WM im Schwimmen findet vom 20. bis 25.8.2019 in Budapest statt.

Wassertemperatur des Wettkampfbeckens
und des Einschwimmbeckens: + 27,2 Grad C.
Wetter Budapest: + 31 Grad C.

Vorläufe 25.8., Tag 6

Fotografen: 4

Die Vorläufe endeten gegen 13.15 Uhr, das war mit das späteste bisher. Es hätte noch einen 1500 m Freistil Lauf länger gedauert, wenn nicht wie zuerst 5 Läufe (slower heats) gestartet wurden. Am Ende waren es 4 Läufe, wodurch das Meldeergebnis noch einmal gedruckt werden musste.

Die einzigen weiblichen Team-Leader kamen aus Tansania und Zimbabwe. Ansonsten alles Männer.

Es gibt einen Lost & Found Bereich im Eingangsbereich. Dort habe ich am Sonntag Morgen aber nur sehr wenige Utensilien gesehen.

Dänemark hat 2 Sportlerinnen am Start – und reiste mit 2 Trainern an.
Über 200 m Brust starteten beide: beide waren auf Platz 9 und 10 die Ersatzleute für das Finale.

Während der Vorläufe lief heute besonders viel Drum N Bass.

Der Beginn des Einschwimmens lief zu 98 % von der Hauptstartbrücke ab. Auf der anderen Seite war so gut wie nichts los.

Gastrompeten waren zu hören.

Auch die Pfeifen, die wie die „Schiedsrichterpfeifen“ klingen, waren wieder gut zu hören.

Das Parken auf einem separaten Parkplatz direkt an der Schwimmhalle kostet 950 HUF (ca. 3 Euro) pro Tag.

Beim Einschwimmen im Wettkampfbecken vor dem Wettkampf waren nur Lukas Märtens und Magdalena Heimrath im Wasser. Andere deutsche Sportler, die auch schwammen, schwammen im anderen Becken ein (z. B. Maya Tobehn, Lena Riedemann).

Auf der Tribünenseite, die hinter den Kameras ist, saßen heute einige Zuschauer. Ausverkauft war die Veranstaltung aber nicht.

Es gibt keinen kostenlosen Videostream. Anders als die LEN, die ihre Veranstaltungen meistens kostenlos anbietet, bittet die FINA die Leute stets zur Kasse.

Das Wasser, welches immer nachgegossen wird, wird nicht aus dem Wettkampfbecken genommen, sondern aus dem Sprungbecken.

Kenia hatte nur eine Staffel im gesamten Wettkampf am Start, heute über die 4 x 100 m Lagen der Männer.

Der Wettkampf der Würfel-Spieler startete heute um 13.30 Uhr (3 x 3 x 3). Es waren mehr Spieler als gestern am Start. Die Teilnehmer, die sich im Wettkampfbereich befinden, dürfen, wenn sie nicht dran sind, nicht zum Würfeltisch schauen. Deswegen stehen die Stühle für sie auch verkehrt herum.

Links oder rechts – in der Duna Arena wird von links gestartet. Das war ja ein Thema, zum Beispiel bei den DM 2019 in Berlin. Der Start erfolgte dort von rechts. Alles wurde auf rechts getrimmt und musste umbenannt werden. Nicht so bei der Junioren-WM. Da war, wie immer in dieser Halle, alles auf „links“ eingestellt (so wie bei der WM 2019 an gleicher Stelle). Eine Änderung käme nicht gut bei den VIPs an, denn diese VIP-Tribüne liegt näher an der Hauptstartbrücke.

Das Einschwimmen ist letztendlich eine Routine, von der kein Sportler/Trainer abweicht. Es waren immer die selben, die zuerst im Wasser waren. Es waren immer die selben, die erst später kamen. So schwammen sich grundsätzlich einige US-Amerikaner erst 15 Min vor Ende der Einschwimmzeit ein. Nicht alle Länder nutzten das Wettkampfbecken zum Einschwimmen. Kanada zum Beispiel habe ich nie gesehen.
Für die Anzahl der Sportler, egal ob Vorlauf oder Finale, war das Wettkampfbecken beim Einschwimmen immer recht leer. Kein Vergleich mit deutschen Wettkämpfen, wo zu Stoßzeiten schon mal übereinander statt nebeneinander geschwommen (werden muss).

Alle Sportler und Trainer und Medienvertreter erhielten immer kostenloses Wasser (ohne Gas, 0,5 l).

25.8.2019, Finals, Abschnitt 12, Tag 6, letzter Abschnitt
Im Wettkampfbecken befanden sich, beim letzten Einschwimmen …
um 16.00 Uhr: 4 Leute;
um 16.53 Uhr: ca. 15 Leute;

Der ungarische Sprecher, der auch bei der WM 2017 den ungarischen Teil übernahm, ist professioneller TV-Moderator. Schwimmen macht er nur „nebenbei“, sonst macht der die ungarische Ausgabe von „Wer wird Millionär“.

Die beiden Sprecher der JWM: der Ungar (li), der Amerikaner (re).
Die beiden Sprecher der JWM: der Ungar (li), der Amerikaner (re).

Gegen 16.00 Uhr wurden die Gewinner des Würfel-Wettbewerbs geehrt. Auch sie durften auf das Siegerpodest der Schwimmer. Der Erfinder des Würfels war auch in der Halle. Ich sah ihn auch, doch ich dachte, es wäre eine ungarische Schwimmlegende. Kein Foto gemacht, leider.

Die US-Amerikaner übten beim Einschwimmen schon mal das Jubeln im Wasser.

Fotografen: 7 (der Japaner war heute nicht mehr mit dabei). Damit waren alle Fotografen aus Europa.

Im Eingangsbereich lagen auf mehreren großen Papierseiten die Abflugzeiten und ALLE Namen der Sportler dazu. DSGVO gilt eigentlich auch in Ungarn …

Zwei Sportler gingen heute kurz zur „falschen“ Seite der Startbrücke. Arljus Pavlidi (200 R) und Hanna Henderson (100 S). Tja, die Nummerierung ist eben sonst anders. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen auch mal darüber Gedanken machen.

Die Siegerehrungen wurden mit Land und Name angesagt. Die Zeit wurde NICHT erwähnt. Auch die Anzeigetafel lieferte bei der Siegerehrung keine Zeit dazu.

Ich fand, dass es heute mit am vollsten auf den Zuschauerrängen war.

Der TV-Stream lieferte heute bei den 1500 m Freistilrennen im Vorlauf und im Finale die Abstände in Metern zwischen den Plätzen 1, 2 und 3. In den letzten Tagen sahen wir das noch nicht.

Aaron Peirsol (USA) führte durch die Siegerehrung der 200 m Rücken der Männer. Macht Sinn, er hält nach wie vor den Weltrekord auf dieser Strecke.

Während den 1500 m Freistil verlor jemand seine Badekappe. Eine Bademeisterin fischte die Kappe heraus, kurz vor dem 50 m Freistilfinale der Frauen.

Nassmachen wird überbewertet. Die Kenianer machen es nicht und Luca Urlando (USA) auch nicht. Ausgezogen und ohne großes Getöse ins Wasser gesprungen und die 200 m Schmetterling in 1:55,02 Min als erster das Rennen beendet. Wäre deutscher Rekord gewesen.

Im Wettkampf 39, 200 m Freistil der Frauen, das letzte Einzelfinale, gab es 3 Sportlerinnen, die sprangen kurz ein paar Mal zur Erwärmung in Höhe (Beine angewinkelt): Bellio (CAN), Tuggle (USA) und die spätere Siegerin Fairweather (Neuseeland).

Alle Sportler sind die Freistilstrecken in Kraul geschwommen. An allen Tagen.
Ebenfalls vollzählig und ohne Ausnahmen waren alle Sportler bei den Siegerehrungen.

Das Ende der Veranstaltung war
um 19.50 Uhr, da war die letzte Staffel ins Ziel gegangen;
um 20.17 Uhr, da waren die letzten Ehrungen verlesen wurden.
Danach gab es noch eine kurze Abschlusszeremonie.
Nach dieser gab es, wie schon in den Jahren zuvor, viele Gruppenfotos, so von den Russen, den Amerikaner und den Australiern. Diese hatten mit Abstand die größten Mannschaften am Start. Währendessen wurden auch schon abgebaut. Jetzt spielte es keine Rolle mehr, wer welche Akkreditierung hatte. Die Veranstaltung war zu Ende.

Das USA-Team nach dem Ende der Veranstaltung.
Das USA-Team nach dem Ende der Veranstaltung.

Es wurden ausgezeichnet (ohne Anzeige auf dem Scoreboard):
Beste Schwimmerin: die Australerin Lani PALLISTER;
Bester Schwimmer: Andrei MINAKOV (Russlan);
Beste Mannschaft: USA

24.8.2019, Finals, Abschnitt 10, Tag 5
Der Würfel-Wettkampf endete um 15.20 Uhr.
Die erste im Wettkampfbecken beim Einschwimmen war eine Türkin um 15.24 Uhr.

Auf der VIP-Tribüne saß heute Aaron Peirsol.

Luca Armbruster schwamm sich ab 17.07 Uhr ein.

Letzte beim Einschwimmen war eine Serbin.

Fotografen: 7

Die Anzeigelampen an den Startblöcken im Wettkampf 29, 100 m Freistil der Männer stimmten nicht. Die Bahnen 4 und 5 hatten 3 Leuchten, die Bahn 3 zwei Lichter. Es gab damit kein Platz 1.

Es gibt einige Musiktitel, die werden jeden Tag gespielt.

Im schriftlichen Meldeergebnis über die 50 m Rücken der Frauen, Lauf 2, war falsch. Dort stand auf Bahn 1 Jade Hannah, es schwamm aber Anicka Delgado.

Wettkampf 34, 4 x 100 m Freistil der Frauen: das Kanadische Team wollte schon auf die andere Seite marschieren, doch sie merkten gleich, dass sie auf Bahn 1 starteten.

22.8.2019, Finale, 6. Abschnitt, Tag 3 (Nachtrag)

Als die ersten um 15.35 Uhr Einschwammen war das Licht noch aus.
Um 16.00 Uhr waren erst 3 Sportler im Wasser.

Die Duna-Arena fasst zur Zeit „nur“ noch 6.000 Zuschauer. Ganz anders 2017, als mindestens 15.000 Zuschauer hier Platz fanden. D. h. Es wurde umgebaut. Die großen nach außen ragenden Tribünen wurden nach der WM 2017 abgebaut. Sie können aber jederzeit wieder aufgebaut werden. 2027 findet hier wieder die WM (Langbahn) statt; 3 Jahre zuvor, 2024, die Kurzbahn-WM.

Heute wurde das Gruppenfoto der Kampfrichter gemacht. Jeden Tag gab es Gruppenfotos, so der Vollernters und andere Helfergruppen.
Vollernters und Personal für die WM gab es hier zu genüge. An jeder Ecke stand jemand.

Letzter beim Einschwimmen: eine Schwimmerin.

Vor dem ersten finale gab es ein Ausschwimmen (Swim-off) über 50 m Rücken der Männer. Die Leute wussten erst nicht so recht, was geschwommen wurde. Daher wurde die 5 m Fähnchen-Leine erst ab-, dann wieder aufgehangen.

Fotografen: 7

Thomas Ceccon (ITA) kletterte nach den 50 m Rücken Halbfinale über die Anschlagmatte aus dem Wasser.

So richtig habe ich das Prinzip der Zuschauer/Sportlerverteilung auf der Tribüne nicht verstanden. Am Nachmittag sind viel mehr Sportler im separaten Bereich. Dort sitzen dann aber im Vorlauf aber auch Zuschauer. Im Finale kommt aus diesem Bereich gute Stimmung, vor allem von den Teams, die mit vielen Leuten angereist sind (z. B. USA, Australien, Russland).

Auf der Seite der Photopositionen war mehrmals der Geruch von Zigarettengeruch wahrnehmbar.

Gretchen Walsh (USA) nahm an der Siegerehrung über 100 m Freistil teil (Platz 1). Direkt danach kam das Staffelfinale über 4 x 100 m Freistil mixed, bei der sie auch mitschwamm.

Die Siegerehrung über 4 x 100 m Freistil mixed begleitete Robert Rozsa, der selber ungarischer Olympia-Sieger und Weltmeister war.

In der 4 x 100 m Freistil mixed Staffel war die Geschlechterreihenfolge immer gleich: alle Finalstaffeln schwammen zuerst mit den Männern, dann kamen die Frauen.

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