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(Rand)Notizen DM 2019, 4.8., Tag 4

Die 131. DM finden vom 1. bis 4.8.2019 in Berlin statt.

Wieder so ein Tag, wo 5 % der Energie in Bilder und 95 % in Streitigkeiten und Nickligkeiten eingegangen sind.

Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens: + 26,8 Grad C. Damit blieb die Temperatur an allen Tagen konstant.

Der DSV hatte mich gebeten die Sache mit der Polizei von gestern richtig zu stellen:
Ja, es gab Polizei in der SSE, aber auch im Velodrom. Wegen der Veranstaltungen an diesen Tagen fährt die Polizei verstärkt die Gelände ab und sieht auch in der Location einmal kurz nach.
Nein, es gab keine Erschleichung einer Akkreditierung; deswegen wurde keine Polizei am Samstag gerufen.

Letzte beim Einschwimmen vor den Vorläufen: Jonas Bergmann.
Erste beim Einschwimmen vor den Finals: Delara Ditterich und Liv-Kathy Göbel.
Letzte beim Einschwimmen vor den Finals: Ramon Klenz

Leider gab es heute wieder eine sehr unfaire und unsportliche Aktion einer Mannschaft, darüber schreibe ich aber ein andermal.

Thomas Rohmberger und Andreas Wiesner sprangen beim Einschwimmen am Morgen zusammen eng umschlungen ins Wasser.

Die meisten Sportler starteten ihr Einschwimmen von der Hauptstartbrücke. Nicht aber die SG Mittelfranken. Hier gingen alle SportlerInnen von der Wendeseite ins Wasser.

Eine der ersten Trainer am Morgen am Beckenrand war immer Norbert Warnatzsch.

Gute Stimmung am Beckenrand bei den Trainern beim Einschwimmen. Beim Wettkampf durften sie aber nicht am Becken stehen.
Gute Stimmung am Beckenrand bei den Trainern beim Einschwimmen. Beim Wettkampf durften sie aber nicht am Becken stehen.

Es gab nur 2 Sprecher. Sie waren immer anwesend.
Einen Moderator gab es nicht.

Fotografen am Vormittag: 5; am Nachmittag mindestens 9.

Block C war wieder für die Zuschauer geöffnet.
Die Vorläufe waren nicht ausverkauft. Bei den Finals weiß ich das nicht, es wurden aber keine Zahlen wie gestern durchgesagt. Der heutige Tag war aber sehr gut gefüllt mit Zuschauern.
Es gab zum ersten Mal nach vielen Jahren keine Fanblock mehr.

Das stimmt nicht ganz, denn einige, genauer drei, Fans warteten am Ende am Sportlereingang. Sie sprachen mich an und fragten, wo denn nur Florian Wellbrock und Sarah Köhler wären. Sie warteten bereits seit 15.30 Uhr hier. Jetzt war es 17.30 Uhr. So musste ich ihnen mitteilen, dass sie bestimmt oben die Schwimmhalle verließen. Sichtlich enttäuscht nahmen dies die drei Männer zur Kenntnis. Sie hatten auch keine Autogrammkarten dabei. Ich empfahl ihnen, den SC Magdeburg anzuschreiben. Es gibt sie also wieder, die harten Schwimmfans, die 2 Stunden am Eingang auf ein Autogramm warten!

Die 5 m Fähnchen wurden immer wieder ausgetauscht. Dabei sind die von FINIS besonders lang und groß. Leider durfte ich nicht messen gehen, denn die sehr tief hängenden Fähnchen erinnerten mich an die NDM im Mai 2019 in Magdeburg, wo Andreas Wiesner die tief hängende Fehlstartleine über 50 m Rücken „rammte“ und diese sprengte.

Am Vormittag waren die TV Leute nicht in der Halle.

Bei den Staffelwettbewerben startete der BSV Friesen 1895 immer im Lauf 1 und immer auf Bahn 3.

Die kaputten Deckenlampen (Gaslampen) wurden im Zuge der Sommerschließzeit der SSE erneuert. Sind aber schon wieder mindestens 2 kaputt. Die SSE ist ab dem 5.8. wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Es gab auch Eimer auf der Seite der 50 m Starts.

Hinter dem Vorhang: so sieht es im Vorstartbereich bei den Vorläufen bei den 50 m Strecken aus.
Hinter dem Vorhang: so sieht es im Vorstartbereich bei den Vorläufen bei den 50 m Strecken aus.

Am Samstag und Sonntag konnten die Schwimmer nicht mehr die im Velodrom stattfindenden Bahnrad-DM besuchen. Die Tage zuvor muss das noch möglich gewesen sein.

Es gab doch ein Plakat auf dem Parkplatz der SSE, aber ein geteiltes: es zeigte das Schwimmmotiv und das Bahnradmotiv, wobei das Schwimm-Motiv für unkundige eher nichtssagend wirkte.

Der Parkplatz der SSE, oben, an der Landsberger Allee, war tatsächlich geöffnet. Zwar standen dort auch die TV-Wagen, doch die Autos durften auch dort parken.

Es fehlen noch Preise von Merchandising und Catering:
Merchandising (Auswahl)
T-Shirt Promo, 23,95 Euro (inkl. DM 19 Aufdruck auf dem Rücken); Sweatjacke mit Kapuze 64,95 (+ Logo); T-Shirt Event 21,95 (+ Logo); DM 19 Tasse 9,95 Euro.

Im Foyer der SSE gab es folgende Stände: Merchandising, arena Sharingbox, Finis (hier fand gestern auch die Autogrammstunde statt).

Cateringpreise (Auswahl)
Coffee Shop: Latte 4,50; Cappuccino groß 4,00; Tee 3,00;
Burger Shop: Hamburger 4,50; Cheeseburger 5,50; Vegetarin Burger 5,50; Pommes 3,00;
Bier Shop: Bier 0,4 l = 4,00; Radler 0,4 l = 4,00 Euro.

Weitere Preise
Programmheft 2,00 Euro; Poster 1,00; Meldeergebnis pro Abschnitt 1,00;

Es ist mir unbekannt, ob die Sportler in der SSE Verpflegung im Vorfeld bestellen konnten.

Finals (ab 15:14 Uhr)

Beim Einschwimmen war es ganz schön leer.

Die Ruhe weg hatte Artem Selin. Das zeigte sich beim Einschwimmen, das um 14.55 Uhr endete. Er sprang aber erst um 14.55 Uhr das erste und 14.57 Uhr das zweite Mal ins Wasser.

Artem (li) noch im Trockenen und im netten Plausch kurz vor Ende der Einshwimmzeit ...
Artem (li) noch im Trockenen und im netten Plausch kurz vor Ende der Einshwimmzeit …

Kristin Otto und Christian Keller waren auch wieder in der Schwimmhalle, sie arbeiteten für das TV.

Die Schwestern Lena und Laura Riedemann schwammen nicht nur zusammen im Finale über 50 m Rücken nebeneinander, sie belegten auch noch Platz 1 und 2.

Die Moderation der TV-Kommentatoren und die TV-Interviews waren nicht in der Halle zu hören. Das einzige, was die Zuschauer vom TV mitbekamen war der TV-Stream, der an der Hauptanzeigetafel mitlief. Aber ohne Ton.
Dagegen war bei der TV-Übertragung dieses Mal die Stimme des Hallensprechers doch recht laut zu hören (man konnte alles verstehen) und auch die Musik war gedämpft wahrnehmbar. Das war auch schon mal anders.

Die Musik kam vom Dee Noe Ree (deenoeree.de).

Es gibt gedruckte Urkunden bis Platz 16.

Beim Interview mit Sarah Köhler, geführt von Kristin Otto, waren im Hintergrund (daneben) 10 ! Leute mit diesem Interview beschäftigt, u. a. einer fürs Licht, der andere für das Halten des Monitors, ein Kameramann …

Es gab auch wieder Dopingkontrollen. Dabei war es nicht klar, ob die Siegerin über 200 m Brust ihren Dopingkontrolleur mit auf die Siegertreppe mitnimmt. Musste sie nicht, er oder sie war unsichtbar.

Das Herausklettern bei den Finals nur zur einen Seite ist den Schwimmern noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Wie auch, bei den Vorläufen ist die Seite ja egal. So wollten fast alle Herren über das 50 m Brust A-Finale zur „falschen“ Seite raus, mussten dann aber umkehren.

Ja, auch bei der „offiziellen“ Siegerehrung sind natürlich ausnehmen erlaubt, was das Fotografieren angeht. So konnte eine Frau ungehindert daran teilnehmen. Sie hatte eine Ehrengastkarte.

Während der B-Finals wurde die Technik abgebaut. Als erstes waren die TV-Kameras in relativ kurzer Zeit verschwunden.

Einmal wurde ein Startkommando zurück genommen. Es war das B-Finale der Frauen über 200 m Brust.

Heute, am Sonntag, gab es noch eine Abschlussparty. Sie fand von 19.00 bis 21.00 Uhr auf dem Maifeld am Berliner Olympiapark statt. Jeder Gast (Sportler) erhielt ein freies Getränk und ein Essen. Es ist zum ersten Mal, dass eine „Playersparty“ (auch) für das Schwimmen stattfindet. Dies gab es nicht seit mindestens 2005.

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