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(Rand)Notizen DM 2019, 2.8., Tag 2

Die 131. DM finden vom 1. bis 4.8.2019 in Berlin statt.

Die Wassertemperatur des Wettkampfbeckens: + 26,8 Grad C.

Kristin Otto (li) und Anna Elendt (re) nach ihrem Titel über 100 B beim ZDF. DDR-Meisterin trifft (Gesamt)Deutche Meisterin.
Kristin Otto (li) und Anna Elendt (re) nach ihrem Titel über 100 B beim ZDF. DDR-Meisterin trifft (Gesamt)Deutche Meisterin.

Um 7.34 Uhr war die erste Schwimmerin im Wasser.
Letzter vor den Vorläufen beim Einschwimmen waren 2 Männer, die ziemlich zeitgleich aus dem Becken hüpften.
Letzte beim Einschwimmen vor den Finals: Thea Brandauer.

Es hingen 15 Banner an der Seite der Sportlertribüne.

Die untere, mobile Tribüne, wurde heute, zu den Finals zum ersten Mal benutzt. Ehrengäste waren zugegen. So z. B. eine Christa Thiel, aber auch Bernd Berkhahn saß beim Rennen von Florian Wellbrock über die 800 m F dort.

Alle 50 m Strecken werden am Samstag und Sonntag geschwommen.

„Die DSTV bietet erstmalig eine DSTV-Trainer-Lounge bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin (01.08. – 04.08.2019) in der SSE an.“ Das stimmt so ganz nicht, gab es auch schon früher solche Lounges für die Trainer, bei der DM, bei den DJM.

Um 13.00 Uhr fand eine Coaches Clinic, mit Juliane Wulff, statt. Sie berichte von der Entwicklung einer neuen zentralen Trainingsdatendokumentation mit IDA. Das ganze fand im Pressezentraum der SSE statt.

Am 3.8.2019 findet um 13.00 Uhr in der Trockensprunganlage der SSE (Sportlereingang) eine Veranstaltung statt. Habe nicht verstanden, worum es dort ging.

Ramon Klenz feierte heute seinen 21. Geburtstag. Es wurde kurz nach seinem Zieleinlauf über die 100 m Rücken im Vorlauf erwähnt.

Die Disqualifikation im WK 18, 4×100 L Männer, TV Jahn Wolfsburg (Lauf 1) stand zuerst auf der Anzeigetafel, danach wurde es durchgesagt. Normalerweise wird es nur durchgesagt.

Die Vorläufe waren nicht ausverkauft, die Finals angeblich schon. Ich konnte mich leider nicht davon überzeugen, weil ich keinen Zugang zu einem Platz hatte, der diesen Bereich einsehen konnte.

Das Potsdamer SV Plakat war im Vorlauf noch riesig. Doch im Finale wurde es links und rechts – dort befanden sich die Sponsoren – umgeknickt und aufgehangen. Keine Ahnung wer dafür verantwortlich ist.

Fotografen Vorläufe: 8; nachmittags: 10. Davon waren immer 2 Frauen. Diese Quote ist erwähnenswert, weil sonst nie Frauen dabei sind.

Kirstin Otto war heute als Moderator für das ZDF in der Schwimmhalle.

Vor Beginn des Finalabschnittes ehrte die Schwimmtrainer Vereinigung ihre Besten aus dem Jahr 2018. Da nicht alle selbst anwesend sein konnten war auch Marko Letz mit dabei. Er war Trainer von Isabel Gose bis ca. Mai 2018 und vertrat Hr. Dr. Spikermann.

Ehrung besten Trainer 2018. Marko Letz (mi) vertrat Hr. Spikermann. Links Bernd Berkhahn, rechts, auch als Vertretung, Clemens Rapp.
Ehrung besten Trainer 2018. Marko Letz (mi) vertrat Hr. Spikermann. Links Bernd Berkhahn, rechts, auch als Vertretung, Clemens Rapp.

Im Wettkampf 113, 100 m Brust der Frauen, hatten die Bahnen 3, 4 und 5 die gleichen Anzüge an.

Im Wettkampf 115, 100 m Rücken der Frauen, schwammen zwei Schwestern mit: Lena und Laura Riedemann.

Die heutigen gesichteten Eimerkipper: M. Vollmer und Isabel Gose, beide bei den Staffeln über 4×200 F der Frauen.

Den ersten Altersklassenrekord schwamm Anna Elendt über 100 m Brust, sie wurde auch Deutsche Meisterin. Deutsche Rekorde gab es noch nicht.

Die Siegerzeit im Wettkampf 19, 4×200 m Freistil der Frauen von 8:02,97 Min ist schneller als der Deutsche Rekord für Vereinsstaffeln (8:05,26 Min.). Dennoch erfuhr diese Zeit keine Anerkennung als DR, weil bei den Frauen der SV Nikar Heidelberg mit Julia Hassler eine Schwimmerin mitschwamm, die in Lichtenstein gemeldet ist. Die genauen Paragrafen dafür habe ich jetzt natürlich nicht parat.

An der Leine zwischen Bahn 4 und 5 kam es immer wieder zu Verwicklungen des Kabels für eine Unterwasserkamera. Der Techniker musste hin und wieder die Kabel entwirren. Nach den Finals waren dann mehrere Techniker mit diesem Problem beschäftigt.

Yannis Merlin Willim verlor im B-Finale über 100 m Brust seine Badekappe (nach ca. 75 m). Er durfte anschließend ins Wasser springen und sie herausholen.

Kristin Otto (li) und Anna Elendt (re) nach ihrem Titel über 100 B beim ZDF. DDR-Meisterin trifft (Gesamt)Deutche Meisterin.
Als die Kappe verschwand und versank.

Das Herausklettern der Finalteilnehmer war nur in Richtung Zuschauertribüne erlaubt. Zumindest meistens.

Robocop 2,5: Während der Finals gab es ein mobiles TV-Team auf der Startbrücke. Einer mit der Kamera, ein zweiter „Kabelträger“ mit Monitor. Doch diese Konstruktion hatte ihre Tücken, der Monitor schwankte wild hin und her und überhaupt sah die Konstruktion irgendwie ulkig aus. Diese Gedanken muss der Techniker gehört haben, nach kurzer Zeit war die Konstruktion verschwunden.

Save The Robots. Diese Konstruktion hielt nicht lange.

Siegerehrungen am Grabbeltisch
Heute gab es ein Podest, oder besser zwei. Am Nachmittag gab es eine „aufgewertete“ Form, wo die Zahlen besser zu lesen waren. Das Prinzip des Aufstellens und Aufnehmens hat sich aber nicht geändert. Im Gegenteil. Heute waren wir am Grabbeltisch (Nähe der Mixedzone) selber dafür verantwortlich, ob die Leute stehen blieben und was wir mit ihnen machen. Ich nahm, was ich bekam. Es war nicht viel, aber so ist das, wenn einen nur noch die Ware wie im Schlussverkauf angeboten bekam. Grabbeltisch eben.
Einmal hatten die meisten keinen Bock und liefen einfach durch. Ein anderes Mal, beim TV während der Finals, nahm das TV die Deutschen Meister nach der „offiziellen“ Siegerehrung zu sich und interviewte sie. Danach verschwanden die Sportler (außer Ole Braunschweig). Sieht schräg aus, Meisterfoto ohne Meister.
Das dritte Mal setzte ich alles auf eine Karte und es klappte. Die Leute standen (letzter Block bei den Finals) auf der Startbrücke und wurden Schritt für Schritt „abgearbeitet“. Alles musste „husch-husch“ gehen; wie gut, das ich dieses „Arbeiten“ gewohnt bin.

Das Podest war aber für Staffeln zu klein ...
Das Podest war aber für Staffeln zu klein …

Junioren-WM
Zur Junioren-WM 2019 in Budapest fahren 10 Sportler mit (wurde bei den Finals durchgesagt). Eine Woche zuvor fahren sie bereits nach Ungarn und bereiten sich in Györ vor. Mit dabei sind u. a. Maya Tobehn, Lena Riedemann, Giulia Goerigk, Zoe Vogelmann, Rosalie Kleyboldt, Marvin Dahler, Lukas Märtens, Luca Nik Armbruster und Björn Kammann. Isabel Gose und Artem Selin fahren nicht mit.
Ich bin auch in Budapest.

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