(Rand)Notizen, Berlin, DJM, News

(Rand)Notizen DJM 2019, Tag 5, 1.6.

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen finden vom 28.5. bis 1.6.2019 in Berlin statt.

Die Wassertemperatur des Wettkampfbecken: + 26,9 Grad C.,

Fakten, bitte:
Ich war das 12. Mal in Folge bei einer DJM dabei. 2008 zum ersten Mal in Berlin, seitdem bei jeder Meisterschaft und jeden Abschnitt komplett mitgemacht. Alle jemals gemachten Bilder gibt es natürlich immer noch auf http://www.mirkoseifert.de zu sehen. Auch komplett, ohne dass einige einzige fehlt: alle Siegerehrungen. Keiner von den Anwesenden Mediavertretern hat 12 Jahre in Folge aufzuweisen.
Meine (Rand)Notizen gibt es seit den DJM 2013.

Die Webseite schwimm-djm.de bekam am 25.5.2019 ein neues Layout. Ab dem Zeitpunkt war es auch möglich, einen Newsletter zu bestellen.
Folgende Kanäle nutzte der DSV für die DJM:
http://www.schwimm-djm.de
http://www.dsv.de -> Text und Bild von Schwimm-djm.de
– Facebook
– Instagram

Die Dachluken der SSE waren heute zu. Damit waren die Farben matschiger und es war dunkler in der Halle, weil das Licht in der SSE nicht verändert wurde.

Die Wasserspringer trainierten am Vormittag.

Kofferkontrolle: die gab es, oben. Jeder bekam ein Band und musste Koffer an einem abgesperrten Bereich auf der Tribüne abgegeben.

Auch heute war es wieder sehr voll auf der Tribüne.

Eine Ehrung der besonderen Art gab es vor dem Finalabschnitt: Beate Ludewigs Verein ehrte alle Sportler, die bis zu diesem Zeitpunkt bei der DJM 2019 einen Jahrgangsrekord schwammen. Es waren 7 Sportler, die Sachpreise erhielten.

Heute war Kindertag. Wurde aber beim Wettkampf nicht darauf eingegangen.

Auffällig waren die leeren Bahnen bei den Vorläufen. Gab es so am Tag 1 nicht.

Alle Sportlerinnen über 1500 m F schwammen Kraul.

Jedes Finale war immer mit allen Sportlern besetzt.

Jeder Sportler erschien zur Siegerehrung.

Es wurde, anders als noch vor Jahren, keine Leute vom Sprecher ausgerufen, die sich beim Bundestrainer (EYOF; JEM) melden sollten. Dies war damals immer ein Indiz dafür: der Sportler fährt mit. Der Grund: die JEM Teilnehmer stehen fest, die EYOF -Teilnehmer werden heute im internen Kreis besprochen.

Es waren etliche Geschwister am Start. Hier eine Auswahl. Bei einigen davon standen auch alle auf dem Treppchen. Kein Geschwisterpaar war im gleichen Jahrgang auf dem Treppchen.
Paul, Julien und Lucy Niederberger
Charlotte und Marlene Blanke
Madlen und Finn Wendland
Alexander und Adrian Eichler
Malia und Kiran Winkler
Jule und Paulina Köhler
Antonia und Charlotte Wendel
Christina und Tobias Düll
Felix und Max Stutzenberger
Jan und Sara Mauthe
Joelle und Zoe Vogelmann
Lennart und Jannik Steffens

Diebstahl Nummer 2
Ein Rucksack, der vor dem Schrank in der Umkleide stand, wurde nach kurzer Abwesenheit (wenige Minuten) des Eigentümers geklaut.

Die 1500 m F der Frauen wurden, wie die Männer, in 5 Läufen mit Doppelbahnbelegung geschwommen. Es gab, soweit ich das überblicken konnte, keine Zusammenstöße.
Bei den 1500 m F mussten die Vereinsvertreter die Bahntafeln/Wendeltafeln halten. Jasmin Kroll hielt z. B. die Tafel für Anastasia Farkas.

In der Abschnittspause war das Schwimmen im Wettkampfbecken erlaubt. Es endete um 14:40 Uhr.

Lost & Found
Es wurden einige Merchandising Sachen gefunden und bleiben für einige Monate bis zur Abholung in der SSE Abholbereit (z. B. Schwimmbretter, Schwimmbrillen, Badelatschen).

Schreck der Finals – Anna Maria Börstler und die Rückenstarthilfe (RSH)

Stopp, hier stimmt was nicht. 50 R der Frauen, Jg 2006.
Stopp, hier stimmt was nicht. 50 R der Frauen, Jg 2006.

Wk 132, 50 R, Lauf 2, Jg 2006, Bahn 6, Startbereich unter der Anzeigetafel. Jede Sportlerin stellt die so ein, damit diese für sie am besten passt. Nur bei Anna Maria wollte das nicht klappen. Es war aus der Entfernung nicht zu sehen, ob etwas kaputt war oder ähnliches. Jedenfalls hob die Kampfrichterin auf Bahn 6 die Hand, der Startvorgang wurde unterbrochen. Es kamen noch andere Kampfrichter dazu. Alle schauten, doch geändert wurde nichts. Anna Maria schaute auch und war darüber nicht glücklich. Ihr Finale war letztendlich jetzt (gedanklich) gelaufen.
Ich fragte dann noch mal nach, doch die Verantwortliche war nicht mehr anwesend. Dann jemand anderes gefragt. Letztendlich ging es um die Höhe des Absprungbalkens. Anna war verwirrt, weil ihre Einstellung von der Hauptstartbrücke so ganz anders im Wasser beim jetzigen Finale aussah. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Wenderbrücke sich ja leicht in der Mitte biegt und die Höhen dadurch leicht variieren können. Auf der anderen Seite schwamm Anna heute Morgen im Vorlauf auch auf Bahn 6. Irgendetwas war aber anders. Die ganze Aktion dauerte ca. 2 Minuten. Im Video zu sehen ab 1:20 Std.
[Ergänzung am 2.6.2019 zum Teilbeitrag RSH]
Folgende Hintergrundinfos wurden mit mitgeteilt:
Bereits im Vorlauf löste sich auf Bahn beim Start die Arretierung der Bänder, welche den Querbalken halten und der Querbalken rutschte schlagartig von Position Plus 2 (Anna Marias Starteinstellung) auf Minus 2.
Vor dem Start zum Finale stellte Anna Maria fest, dass die RSH auf Bahn 6 immer noch auf Minus 2 stand und sich nicht verstellen ließ. Auch die herbeigerufenen Kampfrichter waren nicht in der Lage die Funktionsfähigkeit der RSH wiederherzustellen. Nach deren Darstellung stand auch kein funktionsfähiges Austauschgerät zur Verfügung. Die Aussage der Kampfrichter gegenüber Anna Maria war: „Da können wir auch nichts machen. Probier‘ es doch mal so, vielleicht klappt es ja“.

Es wurden auch die Reaktionszeiten an der Anzeigetafel angezeigt.

Die Anzeigetafel zeigte beim Einschwimmen (erste Mal am 31.5.) die „Bahnbelegung“ für das Einschwimmen an: z. B. Bahn 0 Sprintbahn etc.

Das IAT mit seinen Videoauswertungen war auch wieder vor Ort. Ihre Kameras waren im 2. Stock angebracht (5 Stück). Gefilmt wurden alle Finals.

Überkopfstart oder nicht: es war mal so und mal so im Finale.

Heute gab es ganztägig keine Dopingkontrollen.

Die Wettkampfreihenfolge im Finale war eine andere als im Vorlauf.
Vorlauf: 200 B, 100 S, 50 R, 1500 F;
Finale: 200 B, 50 R, 100 S.

Artem Selin ließ es über 100 F (Tag 1) im Vorlauf locker angehen – auch Anzugstechnisch. Er schwamm mit einer normalen Badehose.
Normale Badehosen und Anzüge sah man nicht mehr. Wer an den DJM teilnahm musste mindestens ein „High-Tech-Anzug“ dabeihaben. Vielleicht habe ich bei den Männern mal was übersehen. Aber ALLE Frauen hatte Wettkampfanzüge an. Ein gutes Geschäft mit den Anzügen.

Am 28.5. (Tag 1) gab es eine kleine Führung in den Katakomben unter der Schwimmhalle. Man(n) konnte die Bauerarbeiten besichtigen. Auch während der DJM gingen einige Bauarbeiten weiter. Hauptsächlich wurde in den letzten Monaten der alte Beton abgehauen und neue Leitungen verlegt. Die Betonarbeiten sind noch nicht abgeschlossen.

Es gab augenfällig im Finale viele doppelte dritte Plätze. An einem Tag waren es dann aber doppelte zweitplatzierte.

Der Wettkampf war um 17:55 Uhr mit allen Siegerehrung beendet.

2020 findet die DJM an gleicher Stelle wieder statt: 26.5 – 30.5. (Di – Sa).

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