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29. Pokal Gothaer & Friends 2019, 29. – 31.3., Magdeburg

Die 29. Ausgabe der „Gothaer Pokale“ stand vom 29. Bis 31.3.2019 in Magdeburg auf dem Programm. Es war einiges los.

Temperatur Wettkampfbecken:
Fr: + 27,0 Grad C.
Sa: + 27,0 (Ein/Ausschwimmbecken + 29,3)
So: + 26,9

Premieren:
– erste Mal Rückenstarthilfe bei dieser Veranstaltung eingesetzt (erste Mal wurde die RSH in Magdeburg beim Dezemberwettkampf 2018 eingesetzt);
– 800 F der Männer und 1500 F der Frauen zum ersten Mal im Programm;
– Video-Livestream zum ersten Mal bei einem Schwimmwettkampf in Magdeburg (DJM 2012 wurde auf einer Videowall auf dem Parkplatz gezeigt), Link: https://sportdeutschland.tv/schwimmwettkampf-gothaer-friends-pokal?autoplay=true&playlistId=0

Die 800 F der Frauen und die 1500 F der Männer wurden in Doppelbahnbelegung geschwommen, zumindest die Läufe 1 und 2. Damit wurde auch Handzeitnahme genommen. „A“ startete rechts, zuerst; „B“ startete links als zweiter;
Der jeweils dritte Lauf aber hatte Einzelbahnbelegung und elektronische Zeitmessung. Eine Aufforderung, dass jeder auf seiner Seite bleiben soll, unterblieb. Es wäre auch nicht anders zu vermitteln, dass eine FINA-Veranstaltung mit Handzeit einhergehen soll. In der Ausschreibung wurde auch darauf eingegangen. Sonst werden bei Wettkämpfen alle Läufe, die einmal mit Doppelbahnbelegung begonnen wurden, mit Handzeit gestoppt.

Dieser Wettkampf hatte den Stempel der FINA – „FINA approved“. Das bedeutet u. a. dass es einen FINA Starter und Schiedsrichter geben musste. Der DSV gab außerdem an, dass diese Veranstaltung als Nachweis für die Erbringung von WM Qualifikationszeiten geeignet sei. Das nutzen auch Sportler wie Franziska Hentke (200 S) und Laura Riedemann (100 R).

Florian Wellbrock und Marcus Herwig schwammen die 1500 F ohne dass jemand die Wendetafel ins Wasser hielt.
Bei Josephine Tesch über 800 F hielt ihre Schwester Florentine die Wendetafel.

Veranstaltungsrekorde wurde mit 50 Euro prämiert. So errangen die schnellsten Sportler über 800 F der Männer und 1500 F der Frauen „automatisch“ diese Prämie, weil diese Strecke vorher noch nicht im Programm war.

Alle Sportler über 400 F, 800 F und 1500 F schwammen Kraul.

Eimer gab es (nur auf der Startbrücke), und damit auch Eimerkipper, hier eine Auswahl:
Hans Heinrich Hünnebeck, 100 R
Hans Heinrich Hünnebeck, 400 F
Lisa-Marie Finger, 100 F
Lisa-Marie Finger, 100 S (Finale)
Jeanna Vu, 200 S (Finale)
Leonie Märtens, 200 F (Finale)

Am Sonntag wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Der Wettkampf begann nach „Sommerzeit“ um 09.00 Uhr.

Es gab auf der Tribüne und an der Seite der Fenster noch freie Sitze/Plätze.

Emily Charlotte Feldvoss war über drei Tage die Frau für die Medaillenübergabe.

Der Eintritt für die Zuschauer war kostenlos.

Von der Parkzone zur Cashzone
Im Umfeld der Schwimmhalle gibt es keine kostenlosen Parkplätze mehr. Bisher gab es auch Automaten, aber es wurde selten kontrolliert und diese galten nicht überall. Seit ca. Februar 2019 hat sich die Situation geändert. Das Gelände gehört wieder der Stadt, und seitdem macht das Ordnungsamt jagt auf „no ticket“ holder. Ich stand mit dem Auto keine Minute auf dem Parkplatz, da standen die Damen vom Ordnungsamt schon bei Fuß.
Der große Parkplatz (Gebührenpflichtig an der Schwimmhalle) ist weg, dort wird ein Gebäude errichtet.
Die Parkgebühren, Mo – Sa, 8 – 20 Uhr, Sonntag nicht.
Grüne Zone: max. 1,50 Euro pro Tag; rote Zone, max. 3,00 Euro pro Tag; Die Automaten akzeptieren nur Münzen oder e-Parking.
Das Parken hat sich für die Schwimmer, Trainer und auch Angestellten geändert. Bestimmte Personen haben jetzt einen festen Parkplatz. Nicht aber die Angestellten der Schwimmhalle. Ihnen wurde gerade mal gestattet, in einem eng eingezäunten Areal zu parken. Eine spezielle Parkkarte haben sie aber nicht.

Bernd Berkhahn war nicht beim Wettkampf, sondern in Israel, Eilat. Dort fand ein Freiwasserschwimmen statt. Es war eine Qualifikation für die WM bzw. ein Ausschwimmen um einen Platz für das DSV-Team.

Die digitale Werbetafel auf der Tribüne war weg. Es gab, speziell für diese Veranstaltung, viele neue Werbeplakate.

Ehrungen gab es einige. So z. B. für Hr. Sack zu Beginn des Abschnittes 2. Zwei Damen, die schon mehrere Jahrzehnte beim SC Magdeburg/Schwimmen Mitglied sind, wurden ebenfalls verabschiedet.

Es gab 2 Sprecher.

Reaktionszeiten wurden nicht angezeigt. Das geht vom Startblock auch nicht, weil keine Technik dafür verbaut wurde.

Einige Kinderkartenkinder kamen beim 2. Abschnitt in die Schwimmhalle und schnupperten für kurze Zeit Wettkampfluft.

Musik wurde auch gespielt, aber war kaum zu hören. DJ Ralle war wieder zuständig dafür.

Ein Veranstaltungsshirt gab es nicht; aber einen großen Merchandisingstand im Foyer.

Die Anschlagmatten waren einseitig angebracht.

Axel Schulz war auch in der Schwimmhalle, dieses Mal aber als „normaler“ Zuschauer.

Ehrengäste und eine Moderation gab es nur zum 3. Abschnitt (Finale, Samstag). Anwesend waren u. a. Bernd Henneberg und Frank Baltrusch. Der Minister für Inneres und Sport war auch da (also der Ranghöchste Polizist in Sachsen-Anhalt).

Es gab etliche Sportler, die über die Anschlagmatten heraus kletterten (vor allem beim Wettkampf).

Am Samstag, zu den Finals, riss nach Wettkampf 112, Lauf 2, 100 F, die Leine zwischen Bahn 2 und 3. Die Verankerung an der Leine verabschiedete ab. Es dauert nur wenige Minuten, bis eine Ersatzleine gespannt wurde.

Jan Hanewinkel verpasste über 100 R fast das Finale, der Starter wartete noch.

Im Finale über 200 B der Frauen blieb Bahn 4 leer. Michelle Lambert verletzte sich kurzfristig.

Das gedruckte Meldeergebnis über 200 B (WK 118, Abs. 3) war falsch. Wurde aber mündlich korrigiert.

Lukas Märtens macht starke Wenden. Gemeint ist der besonders harte Wendestoß. Der ist zum Teil so stark, dass die Anschlagmatte für kurze Zeit nicht reagiert. Die Zeiten sind aber korrekt.

Es gab, nur für den Samstag, einen VIP-Bereich, nur für Sponsoren und geladene Gäste.

Nicht wundern sollte man sich über die Zeiten im Vorlauf über 200 F der Männer von z. B. Ole Schaffrath (2:20,25) oder Hanno Böckmann (2:27,33). Sie liegen mehr als 15 Sek über der Meldezeit. Das war Absicht. Hanno machte es noch mal „spannend“, als er von 180 bis 185 m einen Sprint einlegte. Derweilen warteten einige Sportler auf der Leine darauf, seine Bahn zum Rausklettern überqueren zu können.

Zu Beginn des Finalabschnittes am Sonntag (14:30 Uhr) kam es zu einer Verzögerung, weil die Startanlage nicht funktionierte.

Im Finale über 200 L, Frauen, Jugend, WK 131, blieben die Bahnen 1 und 8 frei. Es starteten nur 6 von 8 möglichen Sportlerinnen.

Bei der abschließenden Siegerehrung Pokal für die insgesamt punktbeste Leistungen waren die beiden Sieger nicht anwesend.

Bilder
Abschnitt 1: https://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2395/Teil-1-Teil-1
Abschnitt 2: https://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2396/Teil-2-Teil-2
Abschnitt 3: https://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2397/Teil-3-Teil-3
Abschnitt 4: https://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2398/Teil-4-Teil-4