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Sichtungsschwimmen 17.3.2019, Berlin

Am 17.3.2019 fand in Berlin das zweite Sichtungsschwimmen der Saison 2018-19 statt.

Folgende Premieren hatte der Wettkampf zu vermelden:
– Das Sichtungsschwimmen fand im Sportforum Hohenschönhausen statt. Es war das erste Sichtungsschwimmen, welches seit mindestens 2005 nicht in der SSE stattfand. Meine Aufzeichnungen reichen nicht bis 2000 heran, es ist aber denkbar, dass es das erste Sichtungsschwimmen außerhalb der SSE seit Bestehen der damals neuen Schwimmhalle war.
– Es war zum ersten Mal ein Sichtungsschwimmen, welches ohne Eltern veranstaltet wurde. Da das Sportforum keine Tribüne hat wurden keine Eltern zugelassen. Einige mussten sich deshalb die „Nase“ an der Außenfassade plattdrücken. Auch für die Sichtung galt: bei 400 Sportlern ist Schluss. Diese Zahl wurde aber nicht erreicht.
– Zum ersten Mal gab es die Urkunden auch als PDF zum Download. Siegerehrungen für die Einzelstrecken fanden aber dennoch statt.
– Zum ersten Mal wurde die Anfangszeit um 15 Min kurzfristig nach vorn gelegt. Anstatt 9:30 Uhr war 9:15 Uhr Beginn (Ausschreibung schreibt: Beginn 9:30 Uhr). Der Grund: um 15:00 Uhr mussten alle die Schwimmhalle verlassen haben.
– Wettkampf 38, 50 m Kraul weiblich, Lauf 3: einige Sportlerinnen befinden sich auf dem Startblock, andere hadern noch. Der Schiedsrichter pfeift alle zurück und bittet den Lauf zu einer kurzen Besprechung auf der Startbrücke zu sich. Er erklärte dem Jahrgang 2009 die Bedeutung der Pfiffe für das Startkommando. So etwas habe ich bei Wettkämpfen noch nie gesehen.

Die Wassertemperatur im Wettkampfbecken: + 26,7 Grad C.

Das Sprintbecken war gesperrt.

Ursprünglich war der Termin der 16.3.2019, wurde dann aber einige Wochen vorher auf den 17.3.2019 verschoben.

Felix Borchert, ehemals Schwimmer bei TG Gampe, hatte heute seinen ersten Einsatz als Starter.

Es gab Schienenersatzverkehr für die M13 an der Haltestelle Sportforum.

Weil alle bis 15:00 Uhr aus der Halle mussten gab es nach den Brustwettkämpfen auch keinen üblichen 20 minütige Pausen.

Eine Rückenstarthilfe wurde nicht verwendet. Eimer gab es keine. Musik wurde keine gespielt.

Es gab zwei Sprecher. Diese waren viel besser als bei den bisherigen Veranstaltungen in dieser Halle zu verstehen. Der Grund: die Soundanlage wurde neu „justiert“.

Wie bei der Sichtung üblich gab es keine „Freistilstrecken“, sondern „Kraulstrecken“. Es wurde gefordert, Kraul zu schwimmen.
Disqualifikationen gab es auch nicht, stattdessen wurde mit Strafsekunden gearbeitet.

„Sportforum Glaskugel“: sollte es aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein, die DJM (28.5. – 1.6.) im Wettkampfbecken der SSE stattfinden zu lassen, würde die Veranstaltung, zumindest die Vorläufe, aufgeteilt werden: ein Teil würde in der SSE (oberes Trainingsbecken), der andere Teil im Sportforum schwimmen.

Am späten Mittag fing es heftig an zu regnen. So regnete es auch, als die Sportler das Schwimmbad verließen. Vor dem Haupteingang befinden sich einige wenige Bäume/Sträucher. Dort hatten sich drei Mädchen vom Wettkampf postiert, indem sie ihre Gummiunterlagen aus der Schwimmhalle auf den Boden packten und dort verweilten. Sie warteten wahrscheinlich auf ihre Eltern und ließen es sich unter dem Gestrüpp gut gehen.

Bilder: der Sonntag komplett