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(Rand)Notizen Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2018, 15.12., Tag 3

Die Deutsche Kurzbahnmeisterschaften (DKM) finden vom 13. bis 16.12. in Berlin (SSE) statt.

Wassertemperatur des Wettkampfbeckens: + 26,9 Grad C.

Die ältesten Teilnehmer bei Einzelstarts
Dies sind Nicole Heidemann (Jg 1982), Wolfgang Maier (1985) und Stefano Razeto (1986). Gestern startete Stefano im A-Finale über 50 S neben Luca Nik Armbruster. Luca ist Jg 2001, also 17 J.; Stefano war fast doppelt so alt. Macht nichts, Stefano wurde hinter Luca zweiter, nur 8/100 Sekunden dahinter.

Die Rückenstarthilfe wird eingesetzt.

200 m Lagen der Männer. Erschöpfung wohin das Auge blickte.
200 m Lagen der Männer. Erschöpfung wohin das Auge blickte.

Es wird mit Vorstart(zelt) gearbeitet.

Die 5 m Fähnchen werden, wenn es die Schwimmlage nicht erfordert, auch nicht abgenommen.

Alle 50 m Strecken werden angesagt (Name, Verein).

Es gibt keine zeitschnellen und zeitlangsamen Vorläufe.

Auf der Anzeigetafel läuft die Zeit mit. Selbstverständlich? Nein. Beim letzten Berliner Wettkampf lief die „rollende Zeit“ aber NICHT mit, es waren immer nur die Zwischenergebnisse und das Ergebnis zu sehen. Die Uhr stand selber immer auf null. [Ergänzung: das war ein Hardwareproblem und wird bei den nächsten Wettkämpfen abgestellt.]

Das „Berliner Modell“ beim Wettkampfwechsel wird bei den DKM nicht angewendet. Was bedeutet das? Beim Wechsel von männlich auf weibliche (und umgekehrt) Wettkämpfe musste erst immer der letzte Lauf das Wasser verlassen, bevor der neue Wettkampf startete. Hier, bei der DKM, erfolgt immer Überkopfstart (außer bei Staffeln).

Warum starteten die Potsdamer Spitzenschwimmer Melvin Imoudu und Eric Friese bei den DKM 2018 nur in der Staffel? Antwort: ihr Fokus liegt auf dem Wettkampf nächste Woche in Lausanne.

Artem Selin, Jg 2002, Nübad-Flipper, wurde mit 16 Jahren Deutscher Kurzbahnmeister 2018 über 50 F. Er trägt beim Schwimmen immer eine Kette um den Hals. Es muss schon eine Weile her sein, dass ein 16 jähriger Kurzbahnmeister wurde.

Nachmittags gab es drei Sprecher. Der Deejay wechselt auch von Tag zu Tag.

Der Fanblock der Schwimmjugend Brandenburg war auch wieder da, im Finalabschnitt. Sie saßen dieses Mal auf der Zuschauerseite. Den Fanblock gibt es seit 2007. Poul Zellmann war heute mit dabei und gab Autogramme.

15 Banner waren auf der Seite der Sportlertribüne angebracht.

Während des Startvorganges im C-Finale, 50 m Brust, Frauen, gab es einen Abbruch. Das Rückkopplungssignal ertönte. Konnte natürlich nicht so weitergehen. Daher wurde das Startgerät getauscht. Dauerte insgesamt ca. 6 Minuten.

Dopingkontrolleure habe ich keine gesehen.

Am Ende des Finalabschnittes wurde das Volunteerfoto gemacht. Als dies im Kasten war, sangen alle Volontärs Jo Kleindl ein Ständchen. Er hat heute Geburtstag.

Im C-Finale über 50 m Freistil der Frauen schwammen Schwestern nebeneinander: Bahn 5 Laura und Bahn 6 Lisa Selle.

Auf der Tribüne der Zuschauer wurde auch gestrickt (sah aus, als strickte jemand einen Weihnachtsstrumpf).

In der Abschnittspause fand der X-Mas Family Cup statt. 13.00 Uhr war Einmarsch. Es gab 3 Läufe, jeder ging über 2 x 50 m. Danach wurden die Läufe ausgewertet und es kam zum Finale. Das Finale startete gegen 13.15 Uhr. Anschließend gab es eine Siegerehrung.

Auf der Sportlertribüne sah man einige ehemalige Aktive, wie z. B. Nancy Schuchhardt, Amelie Beblo, Florian Opitz und Tobias Zajusch (alle aus Berlin).

Eine Mittagsmahlzeit für die Sportler kostet 9,00 Euro. Täglich konnte man zwischen 3 Gerichten wählen. Bezahlt werden musste, wie immer, in bar.

Ticketpreise
Die Tageskarten kosteten online 15,00 Euro (Kategorie 2) oder 17,00 (Kat 1). Dauerkarten 47,00 (Kat 2) oder 54,00 (Kat 1). Tickets nur Vorläufe 5,00 pro Tag.
Beim Kauf der Tickets an der Tageskasse mussten 2 Euro pro Karte dazugerechnet werden. Für Dauerkarten lag der Zuschlag zwischen 6 bis 7 Euro.

Auf der DSV.de Webseite gibt es keine Infos/News über die aktuelle DKM. Diese findet man unter schwimm-dm.de. Das war noch nie so. Zumindest fand man die Artikel auf dsv.de.

Fanblock 2018.
Fanblock 2018.

Letzter beim Einschwimmen vor dem Finalabschnitt: David Thomasberger.
Letzte beim Ausschwimmen im Wettkampfbecken nach den Finals: Alexandra Wenk.

Am Abend gab es noch den Kampfrichterabend in der DSV Lounge. Die befindet sich dieses Jahr nicht mehr oben in der 2. Etage, sondern in einem Raum beim Sportlereingang.