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(Rand)Notizen Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2018, 14.12., Tag 2

Die Deutsche Kurzbahnmeisterschaften (DKM) finden vom 13. bis 16.12. in Berlin (SSE) statt.

Wassertemperatur des Wettkampfbeckens: + 26,9 Grad C.

Angelina Köhler schwamm gestern erst ihr viertes 200 m Schmetterlings-Rennen ihrer gesamten Laufbahn. Premiere war bei der DMS 2018. Alle Rennen fanden auf der Kurzbahn statt.

Bei der Disqualifikation gestern über 200 m S der Frauen wurde Einspruch eingelegt.

Das einzige verheiratete Paar mit Starts beider Sportler bei dieser Veranstaltung ist Luisa und Stefano Razeto . Seit kurzem schwimmen sie je mit neuer Badekappe „Team Razzo“.

Philipp Sikatzki, ehemaliger Schützling von bei Oliver Trieb, schwimmt wieder mit. Zusammen trainierte er auch mit Juliane Reinhold. Juliane beendete im Sommer 2018 ihrer Schwimmlaufbahn.
Nadine Laemmler verkündete zwar am 11.1.2018, dass sie demnächst ihre Laufbahn beenden wird. Doch davon merkt der Zuschauer nichts. Sie schwimmt weiterhin mit.

Die meisten Geschwister am Start hat Familie Köhler: Angelina, Jule und Paulina.

Gestern, am Tag 1 bei den Finals, gab es keine Körbchenkinder. Heute schon.

Melanie Friese (Wfr. Spandau 04) war heute in der 4 x 50 m Freistilstaffel am Start. Eigentlich nichts besonders. Doch weit gefehlt. Sie ist die einzige Teilnehmerin alle Aktiven dieser Veranstaltung, die sowohl bei den DKM schwimmt als auch zeitgleich in der Wasserball Bundesliga spielte. Die Wfr. Spandau 04 meldeten in dieser Saison zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine weibliche Mannschaft für die DWL.
In der Vergangenheit, zumindest in der letzten 10 Jahren, fällt mir kein Name ein, bei dem das auch so war: niemand schwamm auf Deutschen Meisterschaften und spielte „nebenbei“ noch aktiv Bundesliga Wasserball.
Zwar gab es einen Sportler wie Morten Ahme. Er wechselte aber 2013 vom Schwimmen zum Wasserball. Zeitgleich überlagerten sich beide Sportarten aber nicht.

Melanie Friese, hier über 4x50 m F, wird am Sonntag den Schwimmanzug gegen Wasserballkleidung tauschen.
Melanie Friese, hier über 4×50 m F, wird am Sonntag den Schwimmanzug gegen Wasserballkleidung tauschen.

DJM 2019
Ich hatte es bereits im DMSJ Artikel kurz angerissen. Hinter dem Termin Ende Mai 2019 in Berlin steht wieder ein Fragezeichen. Hintergrund ist die ungewisse Sachlage der SSE, ob die Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt bereits beendet werden können.
Ein Gerücht hatte ich heute dazu gehört. Es klingt unglaublich: angeblich soll deswegen im Velodrom, also nebenan, ein Schwimmbecken für die DJM aufgebaut werden. Das halte ich aber für nicht finanzierbar. Das letzte Mal, wo ein 50 m Becken im Velodrom installiert wurde, war 2014 zur EM.

Letzter beim Einschwimmen vor dem Finalabschnitt im Wettkampfbecken war Isabel Gose.

Das Einmarschieren der Staffeln auf der Startbrücke wurde so gehandhabt, wie man es kennt: ein Lauf ist noch im Wasser, der andere läuft ein. Aber Stopp: bei der Langbahn DM im Sommer 2018 war das anders. Dort mussten erst alle Sportler die Startbrücke verlassen. Begründet wurde das mit der Baustelle am Sprungturm. Doch diese Baustelle gibt es ja jetzt auch noch.

Am Ende des Vorlaufabschnittes gab es ein Ausschwimmen über 200 m Freistil der Männer. Selten wird so eine „lange“ Strecke ausgeschwommen. Als Sportler schwamm jemand vom Potsdamer SV mit. Hier stand das gesamte Team am Beckenrand und feuerte an.

Standen beim "Ausschwimmen" über 200 m geschlossen hinter ihrem Sportler: der Potsdamer SV.
Standen beim „Ausschwimmen“ über 200 m geschlossen hinter ihrem Sportler: der Potsdamer SV.

Das Kampfrichterfoto wurde am Ende des Vormittagsabschnittes gemacht.

Vor dem Finalabschnitt wurden zwei Kampfrichter verabschiedet.

Silas Beth dachte wohl beim Einmarsch über 400 m Lagen, er habe seine Badekappe verloren. War aber nicht. Steckte in seiner Jacke.

15 Banner waren heute auf der Tribünenseite der Sportler.

Bei der Anzeige über die Strecken 400 m und länger gibt es Anzeige nach der Zeit wie z. B. 3/8. Damit sind die noch zu schwimmenden Bahnen gemeint. Die Zahl zählt rückwärts.

Die Sportler aus Dresden und Magdeburg fahren heute nach Hause, um morgen bei ihren Wettkämpfen teilnehmen zu können.

Johannes Hintze startete über 400 m Lagen unter „Deutsche Schwimmverband“. Grund: er hat keine Qualifikationszeit über diese Strecke in der Bestenliste zu den DKM 2018. Der Ausrichter und Veranstalter DSV hat die Möglichkeit, unter seinem Namen Sportler starten zu lassen.

Kirill Lammert bewegt sich beim Verlassen des Schwimmbeckens nicht unter den Leinen hindurch oder rollt sich bauchwärts über die Leinen. Nein, er rollt rückwärts über die Leinen.

Kirill Lammert nach seinem DAR über 50 S. Auch auf dem Rücken bleibt der Rekord bestehen.
Kirill Lammert nach seinem DAR über 50 S. Auch auf dem Rücken bleibt der Rekord bestehen.

Es gibt auch wieder Eimer. Aber Eimerkipper gibt es wenig. Gesehen habe ich heute Maximilian Oswald und natürlich Luca Nik Armbruster. Da kann er auch als letzter zum Startblock gehen, der Eimer muss sein.

Ole Mats Eidam schwamm heute Altersklassenrekord über 200 R im Vorlauf. Im selben Finale am Nachmittag verbesserte aber Marc Nüter diese Zeit noch einmal. Beide sind Jahrgang 2003, beide schwammen nebeneinander.
Komisch nur, dass auch Ole’s Zeit im Finale als Rekord durch den Sprecher bekannt gegeben wurde. Damit passt aber wiederum die Reaktion von Ole, der sich die Hände vor das Gesicht hält und wusste, das war’s gewesen. Er war zwar mit seiner Finalzeit auch schneller als im Vorlaufe, Marc war dagegen noch schneller. Beim Beckenausstieg gratulierten sie sich gegenseitig.

Nach dem Finalabschnitt, während des Ausschwimmens, sind zwei Werbebanden ins Wasser gefallen und schwammen da eine Weile rum.

Meine Lieblingsfotos. Die Action verdeckt durch einen "Bildflitzer".
Meine Lieblingsfotos. Die Action verdeckt durch einen „Bildflitzer“.
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