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(Rand)Notizen EM Masters 2018, 8./9.9.

Autor: Mirko Seifert

Die EM der Masters im Freiwasser fand am 8. und 9.9.2018 in Bled (Lake Bled), Slowenien, statt.

Das Wetter
Freiwasser – Sonnenschein.
Die Lake Bled Wassertemperatur um 08.00 Uhr: + 21,5 Grad C. Im weiteren Tagesverlauf wurden keine weiteren Werte seitens des Veranstalters zur Verfügung gestellt.
Der gesamte Tag war überwiegend sonnig mit vereinzelt starker Bewölkung, kein Regen, trocken, Höchsttemperaturen bei ca. + 24 Grad C.
Am Sonntag war es immer sonnig.

Das Rätsel um die Streckenlänge
Am 8.9. wurde eine Runde im Lake Bled geschwommen. Diese sollte 3 km lang sein – laut Ausschreibung und Protokoll. Doch nicht wenige Sportler hatten nach dem Zieleinlauf und bei der Betrachtung ihrer Ergebnisse ihre Zweifel: war ich wirklich so schnell?
Wir haben uns gedacht, dass die Strecke vielleicht 2.800 m oder 2.850 m lang sein könnte, aber nicht 3.000 m. Schade, ist es doch eine EM und am Sonntag fand noch der LEN Cup (offene Klasse, 5 km) statt.
Die Platzierungen innerhalb der Altersgruppen war korrekt – zumindest bis auf eine Ausnahme: Maike Grösch (AK 30, 3 km) war nach dem Zielanschlag dritte; dies wurde auch auf der Anzeigetafel bestätigt. Doch im ausgedruckten Protokoll für die Siegerehrung wurde sie als „did not start“ geführt. Jetzt stieg bei ihr noch mal der Puls! Nach ihrer Beanstandung wurde sie, wie geschwommen, auf Platz 3 gewertet.

Die Anschlagmatte, die sich quer über dem Ziel befand, war für einige Sportler zu hoch. Man sollte mit der Hand anschlagen. Am Armgelenk befand sich der Transponder.

Es wurde in Wellen geschwommen. Am Samstag im Abstand von 15 min., am Sonntag von 20 min. Jede Welle bestand entweder aus Frauen oder Männern mit wechselnden Altersgruppen. Jede Welle hatte eine andere Badekappenfarbe (Wiederholung kam später dann doch vor). Diese Latexbadekappen konnte am Ende jeder Sportler behalten. Der Transponder kostete bei Nichtabgabe 50 Euro.

Die Strecke war sehr gut ausgeschildert („ausgeleint“), mit Leinen unterhalb der Wasseroberfläche und Bojen entlang der Strecke.

Es fiel auf, dass vor allem Frauen kurz vor dem Betreten des Vorstartzeltes rauchten.

Eine Kontrolle der Fingernägel und des Schmuckes fand nicht statt.

Ein Sportler hatte im Startbereich im Wasser eine Fotokamera dabei, die er dann wo auch immer beim Schwimmen verstaute (siehe Bild).

Sonntag, 9.9.2018, Kranj, Schwimmhallenkomplex
Das Innen- und Außenbecken waren geschlossen; der gesamte Schwimmbereich war zu.
Offen war noch die Anmeldung, hier lagen auch nicht abgeholte Urkunden. Die Shuttlebusse fuhren noch. Der Parkplatz war abgebaut. Ein älteres Ehepaar hätte gestern per Shuttle abgeholt werden sollen; wurde es aber nicht. Sie mussten mit Taxi für 50 Euro zurückfahren, präsentierten die Quittung und stellten die Volunteers vor verdutzte Gesichter.
Aufgeladene Guthaben auf die Akkreditierungskarte konnten am Ende wieder ausbezahlt werden.

Link:
Luftaufnahmen der Strecke und des Start/Zielbereiches (Video, youtube)
https://www.youtube.com/watch?v=2-Yksv83Nk4&t=