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Facebook: Schusswaffen statt Schwimmbild

Autor: Mirko Seifert

Es ist zurzeit immer wieder erstaunlich, zu welchen Ergebnissen der „Facebook“- Algorithmus gelangt. Ich bin mir sicher, dass dahinter keine Person mit dem Daumen am Löschbutton sitzt. Dem Facebook-Unternehmen steht es frei, seine Software so zu gestalten, um seine Ziele zu erreichen. Ein Ziel lautet nach meinen Erfahrungen: nackte Haut sollte nicht weiter verbreitet werden, Waffenbilder schon.

So geschehen vor kurzen bei einem Beitrag. Konkret ging es um das Foto von Florian Wellbrock, dass ihn zusammen mit seinen Trainer Bernd Berkhahn in Magdeburg aufgenommen wurde. Link Foto.

Hier sieht man Florian’s nackten Oberkörper. Dieser war auch dann ausschlaggebend dafür, dass dieser Beitrag nicht ausgeliefert wurde. Die Statistiken sagten: Auslieferung Null, erreicht Null.

Nach einer Linkkorrektur meinerseits, in dem das Foto entfernt wurde, wurde der Beitrag wie gewohnt ausgeliefert, spricht, dieser erschien bei meinen „Abonnenten“. Link Beitrag.

In den letzten Monaten ging „Facebook“ dazu über, Berichte im Zusammenhang mit bestimmten Bildern stärker zu beschneiden. Da ändert es auch nichts, wenn die Kunden eine „Fanseite“ abonniert haben. Sie wird in bestimmten Fällen nicht ausgeliefert. Nur das aktive Besuchen dieser Seite zeigt, dass neue Informationen veröffentlicht wurden.

Im gleichen Zeitraum aber habe ich unzählige Beiträge „vor die Nase gesetzt“ bekommen, die mit Waffen oder ähnlichen gewaltigen Abbildungen zu tun hatte.

Link:
„Mark Zuckerberg krempelt den Newsfeed Algorithmus auf Links – was bedeutet das für Unternehmen?“