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Nominierungszeiten auch mit Handzeit möglich; erster Rekord in Berlin für 2018

Autor: Mirko Seifert

Magdeburg
Bereits am 23.2.2018 beim Gothaer Pokal spekulierten Trainer und ich darüber, ob die erreichten Zeiten über 800 m F (L. A. Beck) und 1500 m F (F. Wellbrock) zur Nominierung für die EM 2018 gewertet werden, obwohl sie mit Handzeit gestoppt wurden. Laut Punkt 4.2.1 (1) der Richtlinien sind Ergebnisse nur „… mit elektronischer Zeiterfassung“ aufzunehmen. In Magdeburg war es nicht der Fall. Dennoch berichtet der DSV auf seiner Webseite vom 26.2.2018: „Beck und Wellbrock knacken U23-Normzeiten“.
Die Konsequenz daraus lautet: auch handgestoppte Zeiten werden anerkannt. Folgerichtig muss das auch für alle Zeiten und Wettkämpfe, also auch für die Pflichtzeiten der DJM und für die Kurzbahn-WM, gelten.

Bisherige Normknacker für die EM 2018:
1.) Damian Wierling (50 F)
2.) Leonie Antonia Beck (800 F)
3.) Florian Wellbrock (1500 F)

Veränderte Qualizeit für 1500 F für Kurzbahn-WM
Die Qualifikationszeit der Männer über 1500 m Freistil für die Kurzbahn-WM 2018 wurde geändert. Laut „Nominierungsrichtlinien 2018, Version 12.2.2018“ wurde die Zeit um 20 Sek. verlängert.

Tabelle: alte und neue Qualifikationszeit 1500 F, Männer, Kurzbahn-WM

1.9.2017 12.2.2018
14:29,29 Min. 14:49,29 Min.

Berlin
Der erste Schwimmrekord in Berlin und in der SSE für das Jahr 2018 wurde am 24.2.2018 von Maike Grösch aufgestellt. Sie schwamm bei den Landesmeisterschaften der Masters Berlin-Brandenburg „Lange Strecken“ über 1500 m Freistil in der AK 30 die neue Bestmarke: 18:51,00 Min. Das bedeutet deutschen Mastersrekord.

Schwamm den ersten Rekord für Berlin und der SSE im Jahr 2018: Maike Grösch (hier im Dez. 2017 bei der Kurzbahn-DM in Berlin).
Schwamm den ersten Rekord für Berlin und der SSE im Jahr 2018: Maike Grösch (hier im Dez. 2017 bei der Kurzbahn-DM in Berlin).

Link:
Notizen Gothaer Pokal 2018