Berlin, News

Namensrechte für Berliner Sportanlagen; kostenfreie Parkplätze abgelehnt

Autor: Mirko Seifert

Das Berliner Abgeordnetenhaus beschäftigte sich u. a. mit den schwimmrelevanten Themen Vermarktung und Parken.

Vermarktung von Namensrechten für Berlin Sportanlagen
Im Fußball ist es gang und gäbe, dass Sportanlage den Namen eines Konzerns tragen. Doch es gibt noch mehr Sportanlagen, wie z. B. die der landeseigenen (Berliner) Sportanlagen. Eine Anfrage beschäftigt sich mit diesem Thema. Dabei geht es im Teil 1 um die Möglichkeit der Vermarktung von Namensrechten, im Teil 2 dann gemeinsam mit den Berliner Sportvereinen um ein Vermarktungskonzept, welches langfristig vollständig dem Sport zugutekommen soll. Dieser Antrag wurde aber auf unbestimmte Zeit vertagt.

Kostenloses Parken – Antrag abgelehnt
Ein Antrag der CDU beschäftigte sich mit dem kostenfreien Parkplätzen für ehrenamtlich Tätige der Schwimmvereine sowie behinderte Besucherinnen und Besucher der Berliner Bäder.

Der Ausschuss empfahl, mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktionen der SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen, den Antrag abzulehnen.

Begründet wurde der Antrag für ein kostenloses Parken u. a. damit, dass ehrenamtliche Betreuer zum Teil nur eine geringe Aufwandsentschädigung bekommen. Die Parkgebühren bei mehrmaligem wöchentlichem Training sind aber z. T. enorm und zehren diese Entschädigung auf. Gedacht war an eine Vereinsplakette oder Dokumente zur Ausweisung für die Parkplatznutzung. Angestrebt wurde außerdem, für behinderte Benutzer das Parken generell anzubieten.

Doch daraus wurde nichts. Alle Punkte wurden abgelehnt.