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Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2017 – Auswertung III

Autor: Mirko Seifert; Bilder: Mirko Seifert

Kurz vor Weihnachten noch Teil 3 der Auswertungen für die DKM 2017 in Berlin.
Links: Auswertung I, Auswertung II.

Weil Auswertungen Spaß machen gibt es auch gleich ein Buch dazu:
„Deutsche Meister Schwimmen 1883 – 2017, Langbahn“

Weitere Notizen:
Die Zeit der Schwimmerin Anna Dieterle der Lagenstaffel über 50 m Rücken hätte im Finale für Platz 2 gereicht. Ihre Zeit als Startschwimmerin: 27,69 Sek., Platz 1 und 2 im Finale über 50 R: 27,46 und 27,86 Sek.

Die Staffel der SG Mittelfranken schaffte im dritten Anlauf den Rekordversuch über 4 x 50 m Rücken.
Versuch 1: 18./19. November 2017 nicht angetreten bei den Bay. Meisterschaften.
Versuch 2: am 14.11.2017 in Berlin bei den DKM, wegen Disqualifikation Zeit nicht anerkannt (sie waren zeitlich ca. 3 Sek. unter dem alten Rekord). Am selben Tag wurde ein erneuter Versuch eingereicht.
Versuch 3: am 17.11.2017 in Berlin bei den DKM. Es reichte für den Rekord auf der Kurzbahn.

Dorothea Brandt, eine Schwimmerin mit vielen Kurzbahntiteln, hätte auch starten können. Sie schwamm nach ihrer Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen im August 2016 erstmal keine Wettkämpfe mehr. Im Nov. 2017 nahm sie in Wuppertal an einem Wettkampf teil und hätte sich über 50 F, 100 F, 50 B und 50 S qualifiziert.

Jahrgänge
Welche Jahrgänge waren bei den DKM vertreten und wie oft? Betrachtet wurden die Einzelstrecken. Nicht dabei waren folgende Jahrgänge:

Tabelle 1: nicht vertretene Jahrgänge

vor 1980
1981
1983
1987
1988
nach 2005

Tabelle 2: vertretene Jahrgänge und deren Anzahl, Männer und Frauen zusammen

Jahrgang Anzahl
1980 1
1982 1
1984 2
1985 2
1986 4
1989 8
1990 9
1991 4
1992 10
1993 16
1994 18
1995 28
1996 31
1997 32
1998 59
1999 68
2000 96
2001 64
2002 49
2003 31
2004 11
2005 3

Rekorde
Es wurden 37 Altersklassenrekorde (AR) aufgestellt. Es fiel kein Deutscher Rekord in den Einzelstrecken. Lediglich der Rekordversuch der 4 x 50 m Rückenstaffel, die aber außerhalb des Wettkampfprogrammes geschwommen wurde, war ein Deutscher Rekord.

Der Jahrgang 2000 war mit 8 Rekorden der aktivste Sammler von Bestmarken. Der Jahrgang 2003 bildete mit einem AR das Schlusslicht. AR können die Altersklassen 12 bis 19 aufstellen. Das sind in diesem Jahr die Jahrgänge 2005 (12 Jahre) bis 1998 (19 Jahre). Alle diese Jahrgänge trugen sich in die Bestenlisten mit ein.

Drei Sportler waren die fleißigsten Rekordbrecher: jeweils vier Rekorde gingen an Amelie Zachenhuber, Lucie Mosdzien und Peter Varjasi.
16 unterschiedliche Sportler stellten die Rekorde auf. Zwei Sportlerinnen, Kim Kristin Krüger und Lilo Firkert, waren Rekordneulinge. Für Kim war es über 50 m Rücken und für Lilo ebenfalls über die 50 m Rücken ihr erster AR überhaupt.
Zu erwähnen in ihrem Zusammenhang ist, dass sie über 100 m Rücken im Vorlauf disqualifiziert wurde. Grund: Sie tauchte nach dem Start mehr als 15 m. Pech verfolgte Kim auch in der Staffel 4 x 50 m Lagen der Frauen. Ihre Staffel wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert.
Lilo (aus Dresden) war die Sportlerin mit der meisten Reisezeit: am Freitag und Sonntag war sie in Berlin, am Samstag beim Christstollen-Schwimmfest in Dresden.

Wettkampfhopper: Fam. Zachenhuber mit Trainer Elli (re) waren bis Samstag noch in Berlin, am Sonntag dann aber in Regensburg.
Wettkampfhopper: Fam. Zachenhuber mit Trainer Elli (re) waren bis Samstag noch in Berlin, am Sonntag dann aber in Regensburg.

Amelie Zachenhuber schwamm am Samstag noch AK in Berlin über 50 F. Einen Tag später, sie war am Vorabend von Berlin nach München gereist, dann der AK auf der 50 m Bahn über 50 S in 28,10 Sek.

Tabelle 3: Einzelrekorde aller Sportler, nach Namen sortiert

Name Strecke Zeit Jg Info
Amelie Zachenhuber 50 S 00:28,00 2004 Vorlauf
Amelie Zachenhuber 50 S 00:27,32 2004 C-Finale
Amelie Zachenhuber 50 F 00:25,80 2004 Vorlauf
Amelie Zachenhuber 50 F 00:25,48 2004 B-Finale
Angelina Köhler 50 F 00:24,80 2000 Vorlauf
Angelina Köhler 50 F 00:24,74 2000 Finale
Angelina Köhler 100 S 00:58,97 2000 Finale
Anna Elendt 100 B 01:06,98 2001 Finale
Anna Elendt 50 B 00:30,65 2001 Vorlauf
Anna Elendt 50 B 00:30,64 2001 Finale
Delara Ditterich 200 F 02:06,31 2005 Vorlauf
Delara Ditterich 400 F 04:28,15 2005 Vorlauf
Eric Friese 50 S 00:23,41 1999 Finale
Eric Friese 100 S 00:52,02 1999 Vorlauf
Eric Friese 100 S 00:51,65 1999 Finale
Fleming Redemann 100 S 00:52,17 2000 Finale
Isabel Marie Gose 400 F 04:06,14 2002 Finale
Johannes Hintze 400 L 04:05,80 1999 Finale
Johannes Hintze 200 L 01:54,35 1999 Finale
Kim Kristin Krüger 50 R 00:27,86 2003 Finale
Lilo Firkert 50 R 00:28,09 2002 Finale
Luca Nik Armbruster 50 S 00:23,72 2001 Vorlauf
Luca Nik Armbruster 50 S 00:23,58 2001 Finale
Luca Nik Armbruster 100 S 00:52,83 2001 Finale
Lucie Mosdzien 200 R 02:13,90 2005 Vorlauf
Lucie Mosdzien 200 R 02:12,02 2005 B-Finale
Lucie Mosdzien 100 R 01:03,27 2005 Vorlauf
Lucie Mosdzien 50 R 00:29,64 2005 Vorlauf
Peter Varjasi 100 F 00:47,99 2000 Finale
Peter Varjasi 50 B 00:27,43 2000 Vorlauf
Peter Varjasi 50 B 00:27,11 2000 Finale
Peter Varjasi 100 L 00:54,16 2000 Finale
Ramon Klenz 200 S 01:53,68 1998 Finale
Ramon Klenz 100 S 00:51,59 1998 Finale
Sonnele Öztürk 200 R 02:05,99 1998 Finale
Sven Schwarz 1500 F 15:12,13 2002 Entscheidung
Sven Schwarz 400 F 03:50,87 2002 B-Finale

Tabelle 4: Anzahl der Rekorde nach Namen

Name Anzahl
Amelie Zachenhuber 4
Angelina Köhler 3
Anna Elendt 3
Delara Ditterich 2
Eric Friese 3
Fleming Redemann 1
Isabel Marie Gose 1
Johannes Hintze 2
Kim Kristin Krüger 1
Lilo Firkert 1
Luca Nik Armbruster 3
Lucie Mosdzien 4
Peter Varjasi 4
Ramon Klenz 2
Sonnele Öztürk 1
Sven Schwarz 2

Tabelle 5: Verteilung der Rekorde nach Jahrgängen

Jahrgang Anzahl
1998 3
1999 5
2000 8
2001 6
2002 4
2003 1
2004 4
2005 6