(Rand)Notizen, Masters, News, WM

(Rand)Notizen Masters WM Schwimmen 2017, 14.8.

Autor: Mirko Seifert

Zur Zeit findet die Masters-WM im Schwimmen in Budapest statt. Anbei einige (Rand)Notizen vom ersten Tag der Beckenwettbewerbe:

Wer schon bei der WM der „offenen“ Klasse dabei war (21. – 30.7.2017, ebenfalls Budapest), dem werden einige Unterschiede aufgefallen sein:
Es gibt keine (Körper)Scanner mehr, aber es gibt noch Taschenkontrollen.
Die Polizei ist da, aber das Militär nicht.
Der Aldi ist auch weg.
Katinka Hosszu’s Stand „Iron Lady“ wurde abgebaut.
Die meisten Stände sind aber geblieben – doch sie bleiben leer. Es fehlen halt die Zuschauer.
Die Anwohner können wieder normal leben, die Zäune, Panzerwagen und Poller sind weg.
Die FINA-Market Street wurde umbenannt in „FINA Aquatics Fan Zone“.
Alle Boote sind weg.
Shuttle-Busse gibt es auch nicht mehr. Dafür die Buslinie 26, der u. a. an der Duna-Arena bis zu den Schwimmbecken auf der Margaretheninsel fährt. Immerhin.

Budapest, August 2017: Die Duna-Arena ohne Schiffe.
Budapest, August 2017: Die Duna-Arena ohne Schiffe.

Obwohl über 10.000 Masters für die Einzelstarts gemeldet haben gab es bis kurz vorher keinen Zeitplan.
Die Koordination der 4 Pools, in denen gleichzeitig geschwommen wird, muss erstmal „erlernt“ werden. Hinzu kommt, dass pro Strecke die Altersklassen in unterschiedlichen Pools schwimmen.
Das ist dann auch, trotz der vielen Pools, ein Pluspunkt dieser WM: es gibt viel Platz und Schwimmbecken sind mehr als genug da. Die FINA gab vor, dass die Wettkämpfe nicht länger als 10 Stunden dauern sollen. Am Tag 1 der Beckenwettbewerbe, den 800m Freistil der Männer und Frauen, war sogar schon am Nachmittag Schluss.

Als wir den Bus 26 vom Hotel zur Schwimmhalle nehmen wollten hielt er erstmal nicht an unserer Haltestelle. Nun hieß es warten – die Busse fahren alle 12 Minuten. Der erste Bus fährt gegen 05.30 Uhr, der letzte gegen 23.00 Uhr.

Budapest, August 2017: Das Sprungturmbecken ist jetzt ein weiteres Ein- und Aussschwimmbecken.
Budapest, August 2017: Das Sprungturmbecken ist jetzt ein weiteres Ein- und Aussschwimmbecken.

Die Siegerehrungen werden im Freien auf der Soundtribüne auf der Fan Zone abgehalten. Also kein Verstecken im Container wie zur Masters-EM 2016 in London.

Budapest, August 2017: Ein- und Ausschwimmzeiten.
Budapest, August 2017: Ein- und Ausschwimmzeiten.

Am 14.8.2017 war es sonnig, sehr warm bei ca. + 28 Grad C. Wie schade, dass im Freibadkomplex „Hajos“ (Margareteninsel) viele Kampfrichter immer in der Sonne saßen. Schattenspendende Gelegenheiten auf den Haupttribünen gibt es nicht.

Ich hatte noch keine Gelegenheit, die Wassertemperatur zu messen.

Budapest, August 2017: der große Media-Raum wird nicht mehr gebraucht.
Budapest, August 2017: der große Media-Raum wird nicht mehr gebraucht.

Die Sportlernamen bei den 800m Freistil auf Hajos wurden mit Namen und Land vorgestellt. Die Musik ging beim Start kurz aus, dann dudelte es weiter. In einem anderen Becken spielte die Musik immer. Auch beim Startsignal.
Die Wendetafeln wurden nicht ins Wasser gehalten. Die Kampfrichter hatten außerdem noch die Backup-Zeit festzuhalten.
Die Tribünen waren fast leer. Der Eintritt für Zuschauer kostet zwar nichts, es sollten sich aber die Zuschauer online anmelden.

Wie schon zur WM im Juli berechtigt die Akkreditierung zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Budapest.

Budapest, August 2017: Viel Werbung für die Masters-WM gibt es nicht; nur "MP" Plakate gibt es hin und wieder.
Budapest, August 2017: Viel Werbung für die Masters-WM gibt es nicht; nur „MP“ Plakate gibt es hin und wieder.