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Sichtungsschwimmen Berlin, 25.9.2016

Autor: Mirko Seifert

Das erste Sichtungsschwimmen des SLZ Berlin fand am 25.9.2016, einem Sonntag, in Berlin in der SSE statt. Schon ungewöhnlich dieser Termin, fand in den letzten Jahren immer samstags statt. Ein Grund für den Sonntag könnte sein, dass der 24.9.2016 für den Aktionstag „Deutschland schwimmt“ geblockt war. Die SSE/Wettkampfbecken jedenfalls waren am Samstagnachmittag verlassen und dunkel.
Es wird in dieser Saison wahrscheinlich nur zwei Sichtungsschwimmen geben. Eigentlich gibt es drei. Grund dafür ist, dass es nicht (mehr) genügend Hallen/Wettkampfkapazitäten in der SSE gibt. Die 2. Sichtung war immer im November.

Als ob das noch nicht reicht, gab es am Sonntag von bis 16.00 Uhr keinen S-Bahnverkehr zwischen Ostkreuz und Landsberger Allee. Klar, da auch noch der Berlin Marathon stattfand, lässt die Bahn auch keine Züge fahren. Die BVG verwies ironischer Weise in der TRAM Haltestelle Landsberger Allee daraufhin, dass die Passagiere doch bitte für die Weiterfahrt die S-Bahn nehmen sollten, weil wegen dem Berlin Marathon die Linien nur noch bis Petersburger Str. fahren. Abstimmung fehlgeschlagen.

Im Meldeergebnis ist vermerkt, dass auch ein ausländischer Verein am Sichtungsschwimmen teilnimmt – die Wfr. Spandau 04. Geschuldet ist diese Einordnung dem Umstand, dass einige Meldungen zu spät eingingen und deshalb diese Lösung genutzt wurde.

Moritz Blanke, selber noch Schwimmer aber ab Oktober Triathlet in Potsdam, half bei den Zehlendorfern Z88 aus.

Das Ein- und Ausschwimmen war heute nicht erlaubt, weder im Sprungbecken noch im zweiten 25m Becken.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie ruhig und gesittet auch die Jüngsten den Wettkampf bestreiten. Kaum Frühstarts, kein hektisches Durcheinanderlaufen auf der Startbrücke. Die Uhr-Zeiten des Meldeergebnisses wurden eingehalten. Dennoch gab es mehr oder weniger unfreiwillige komische Einlagen. Etwa bei einem Sportler, dem erst nach dem Startpfiff gewahr wurde, das er jetzt schwimmen müsste. Anstatt vom Beckenrand zu starten kletterte er auf den Startblock und sprang von dort. Oder einem Sportler, der es lieber hatte, dass der Startblock mit Wasser versehen ist. Normalerweise wischen Sportler z. B. den Startblock trocken. Nicht in diesem Fall. Er muss schön nass sein.

Die Wassertemperatur betrug + 27,7 Grad C. Die Lufttemperatur im freien ca. + 21 Grad C.
Es gab eine Pause von 10.43 bis 11.02 Uhr, dies war aber keine Abschnittspause.
Alle Plätze 1 bis 6 erhielten eine Badekappe (arena) und eine Urkunde als Präsent (aber nicht alle Sportler wollten die Badekappe haben).
Selten sind Kampfrichter, wo Frauen als Starter eingesetzt werden. Heute war es mal wieder soweit.

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Bilder komplett: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/2025