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(Rand)Notizen Berliner Kurzbahnmeisterschaften 2015, 6. – 8.11.

Autor: Mirko Seifert

Vom 6. bis 8.11.2015 fanden die Berliner Kurzbahnmeisterschaften in Berlin, der SSE, statt. Mit 2.444 Einzelstarts waren es weniger (minus 342 Einzelstarts gegenüber 2014) als letztes Jahr. Die Anzahl der Teilnehmer sank von 557 in 2014 auf 507 dieses Jahr.
Auch nicht-Berliner Vereine (SC Empor Rostock, Koblenz, Post SV Leipzig, SC Magdeburg, SG Lübeck, Neckarsulmer Sport-Union) nutzen die Veranstaltung zur Erzielung von Zeiten und den Nachweis über bestimmte Strecken.

Zwei Altersklassenrekorde
Maya Tobehn (Jg 2002, AK 13) schwamm am Freitag über 400m Lagen 4:45,59 Min. Der alte Rekord stammt aus 2014 von Celine Rieder und lautete 4:49,22 Min. Maya musste zu Beginn ihres Laufes ein wenig warten; nach dem Anschlag, sah sie zufrieden aus. Als sie aber aus dem Wasser stieg waren ihre Kräfte am Ende. Völlig entkräftet saß und lag sie einige Minuten auf den Fließen. Es war ihr erster Altersklassenrekord.
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Patrick Heller (Jg 2001, AK 14) schwamm am Samstag über 200m Schmetterling in 2:05,84 Min. die neue Bestmarke. Eine intensive Freude zeigte er kurz nach Registrierung der neuen Bestzeit. Die alte Rekordzeit stammte aus 2013 von Johannes Hintze: 2:07,20 Min.
Patrick schwamm bereits vor 2 Jahren, ebenfalls bei den Berliner Kurzbahnmeisterschaften, Altersklassenrekord über diese Strecke. Damals, in der Altersklasse 12, war seine Bestzeit 2:23,40 Min. Es war sein insgesamt zweiter Altersklassenrekord.
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Ehrung für zwei Altersklassenrekorde
Maya Tobehn und Patrick Heller erhielten am Samstag noch jeweils ein Merchandising Artikel von „arena“ von Beate Ludewig überreicht. Die Ehrung erfolgte im Namen vom Förderverein „SchWuCK“ (Schwimmen Wasserball und unter C-Kader).

Kaderehrung des Berliner Schwimmverbandes am Samstag.
Kaderehrung des Berliner Schwimmverbandes am Samstag.

Ehrungen der Kader
Vor Beginn des 3. Abschnittes wurden die Berliner Sporter geehrt, die einen aktuellen DSV-Kaderstatus besitzen (inkl. A, B, C, D/C, DSV, S). Sie erhielten ein Merchandisingpräsent vom Berliner Schwimmverband. Mit dabei waren u. a. Lisa Graf, Maximilian Oswald, Josephine Tesch, Maya Tobehn, Josi Platalla und Kai Lehmann. Namentlich mit aufgerufen aber abwesend waren:
Alexander Kunert (dieses Wochenende bei den Hessischen Meisterschaften), Sonnele Öztürk (dieses Wochenende beim Weltcup in Dubai) und Jade Foelske (trainiert und wohnt seit September 2015 in Atlanta, USA).

Ehrungen Punktbeste Leistungen
Am Ende der Veranstaltung am Sonntagnachmittag wurden die punktbesten Leistungen nach Jahrgängen und für die offene Klasse getrennt gewertet. Der und die „Jahrgangsbeste“ erhielten aus Anerkennung ein Handtuch des Berliner Schwimmverbandes; die offene Wertung einen Gutschein. Alle Preise wurden nur an die persönlich erscheinenden Sportler vergeben; wer nicht anwesend war hatte Pech.

Splitter
Im Lauf 2 verlor eine Schwimmerin ihre Badekappe. Bei den 1500m verloren 2 Schwimmer ihre Kappe. Leon Fischer schwamm die 200m Lagen mit Nasenklammer. Auch die 50m Strecken wurden mit den Namen der Sportler vorgestellt. Ältester Teilnehmer war W. Kellermann, Jg 1962. Ein Schwimmer über 100m Lagen schwamm nach der Rückenwende zu Brust kurz Rücken weiter, merkte es dann aber, wechselte zu Brust, wurde aber disqualifiziert. Am Samstag gab es den Aufruf, dass die Leute zum Sonntag Sachen (z. B. Badelatschen) für die Flüchtlinge mitbringen können, die dann von der SG Neukölln gesammelt und weitergeleitet werden. Im Meldeergebnis gab es für Wettkampf 23, 50m Brust männlich, keinen Lauf 8. Nach Lauf 7 kam Lauf 9. Im Wettkampf 29 das gleiche: nach Lauf 6 kam Lauf 8. Die Siegerehrungen vom Freitag wurden alle am Samstag durchgeführt. Es wurden keine Rückenstarthilfen eingesetzt. Am Freitag fehlte die Fehlstartleine (15m) im Lauf 1, ab Lauf 2 hing sie an ihrer Position. Über 800m Freistil der Männer waren im letzten Lauf fünf Sportler vom SC Empor Rostock 2000 im selbigen. Rostock war nur am Freitag anwesend.

Zu wenig geschwommen oder doch richtig gezählt: für einige Verwirrung sorgte die Mitteilung an einen Sportler über 800m Freistil der Männer nach seinem Anschlag: er müsse noch 50m schwimmen, seine Strecke sei noch nicht zu Ende. Doch der Sportler blieb im Ziel. Am Ende stellte sich heraus, das er richtig lag; anhand der Zeiten konnte nachgewiesen werden, dass er 800m schwamm.
Am Sonntag gab es eine Durchsage, dass sich bei „Lost & Found“ einiges angesammelt hatte, darunter auch teure Schwimmanzüge. Die endgültigen Bahnverteilungen der Wettkämpfe 400m F, 800m F, 1500m F und 400m L wurden während der Veranstaltung ausgehangen. Moritz Blanke legte sich am Ende des Sonntagsabschnittes der Länge nach auf den nassen Fliesen „hin“, als er nach seinem Football hechtete. Die Frauen des BSV Friesen nutzen die verbleibende Zeit am Ende des Sonntagsabschnittes für „Synchron-Start-Fotos“: 4 Frauen springen gleichzeitig, einheitlich bekleidet, vom Startblock. Am Sonntag lief Helene Fischer’s „Atemlos durch die Nacht“ mind. 5 mal.
Die Wasserspringer trainierten am Freitagabend und am Samstagvormittag. Das Sprungbecken war immer gesperrt. Geöffnet war das zweite 25m Becken. Auch nach der Veranstaltung konnte sich noch einige Zeit ausgeschwommen werden.

Die Verpflegung des Kampfgrichtes war ebenfalls meisterlich.
Die Verpflegung des Kampfgrichtes war ebenfalls meisterlich.

Weihnachtsbaum-Verkauf-Aufbau: Auf dem Parkplatz auf der SSE entlang der Landsberger Allee wurde am Freitag schon mit dem Aufbau der jährlichen Marktes begonnen. Damit fallen mind. 50 % der Stellflächen weg.
Kampfrichterversorgung: Neben Brötchen und Kaffee am Morgen gab es zum Mittag ein richtiges Mittagessen, bestehend aus zwei Wahlgerichten und der Wahl zwischen 3 Desserts (u. a. Schokopudding mit Vanillesoße). Am Sonntag, der ohne Pause absolviert wurde, drehte der „hauseigene Caterer“ (SG Neukölln) immer mal wieder ein Runde, um die Kampfrichter zu versorgen; u. a. gab es Wraps.

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