(Rand)Notizen, JEM

(Rand)Notizen JEM 2014, Dordrecht: 13.7.2014, Tag 5 von 5

Autor: Mirko Seifert

Die Medaillen können sich die Sportler für 2,50 Euro gravieren lassen. Auf der Medaille ist extra Platz gelassen wurden, sich Name und Strecke verewigen zu lassen. Das ganze findet am Eingang der Schwimmhalle statt.

Das deutsche Team, speziell die SportlerInnen, hatten heute ihr in Deutschland-Farben bestehendes Shirt an, auf dem auf dem Rücken eine Nummer und ein „Spitzname“ zu lesen ist. Bei Marek Ulrich steht z. B. „Bolek“, bei Josephine Tesch „Nanni“, bei Damian Wierling „Captain Lauch“. Es gibt auch ein Bild davon, was hier zu sehen sein wird.

Die Vorläufe:
Da hört man schon einiges aus dem „Call room“ (Vorstart), was beim Sport nichts zu suchen hat. Die Russen bedrängen die Ukrainer im Call room-Bereich, schüchtern sie sozusagen ein. Der Krieg wird also mit anderen Mittel (unbemerkt) beim Sport ausgetragen.

Die Prozedur der Kontrollen beschränkt sich nicht nur auf die Anzüge, sondern auch auf die Shirts und die Kappen, die beim Schwimmen getragen werden.
Es sind 2 übereinander liegende Kappen erlaubt, wenn sie unterschiedlich Namen tragen von Herstellern und Sponsoren. Speedo und Arena übereinander geht gar nicht, aber Yakult und darauf Arena, das ist erlaubt. Erlaubt sind auch max. 2 Sponsoren Logos auf den Shirts der jeweiligen Nation. Sind es mehr, muss es mit Klebeband abgeklebt werden.

Nach den Vorläufen gab es das Mannschaftsfoto am Hotel und danach gleich die Mannschaftsbesprechung. Dort wurden u. a. die Urkunden verteilt. Bei den Siegerehrungen direkt nach den Finals erhalten die Teilnehmer zwar ihre Medaillen, aber nicht die Urkunden.

Das Hotelessen:
Ein Wort zum Essen im Hotel der deutschen, schwedischen und luxemburgischen Mannschaft (die Bulgaren sind doch nicht im Bastion Hotel). Der Speisesaal ist für nicht dafür geeignet, wenn alle Sportler gleichzeitig essen wollen. Es gibt ein Kontingent an Tischen, ist dieses voll, muss gewartet werden, auch wenn es 20 Min. sind. Es gibt zwar immer noch freie Tische, aber die sind für die „normalen“ Gäste reserviert. Setzt ein Sportler sich an diesen Tisch, muss er aufstehen.
Das Ganze ist kein Verschulden des Ausrichters oder des DSV, es ist eine reine Hotelangelegenheit. Das Personal hält sich strikt an die Vorgaben bei der Tischvergabe und der Essenreihenfolge. Abweichen davon gibt es nicht. Das Essen, welches an sich köstlich und reichlich ist, wird immer in 3 Gängen serviert: Vorspeise als Salat und Wurst; Hauptgang meistens etwas mit Nudeln, Hühnchen oder Reis; Nachspeise Kompott und Quark. „Running Gag“ des deutschen Teams ist das Bestellen von zusätzlich Honig zum Quark.

Das Wetter:
Was waren das für gute Aussichten am 2.7.2014: 9.7.: Regen, 15 Grad C., 10.7.: wolkig, 22 G., 11.7.: sonnig, 26 G., 12.7.: sonnig, 26 G. und am 13.7.: sonnig, 28 G.
Doch es kam ganz anders: Vom 6. bis 9.7. hat es fast ununterbrochen geregnet. Schaute man aus dem Fenster, wurde es auch nie richtig hell. Der wärmste Tag war der 10.7. mit 27 Grad C. Dann, am 11. und 12.7. war es wieder bedeckt bei 18 bzw. 23 Grad C. Am letzten Tag war es bei 19 Grad. C. bedeckt und ab Mittag regnerisch.

Die Schwimmhalle:
Das Wettkampfbecken besteht aus Bahnen 8. Der Boden ist so einstellbar, dass eine Wand bei 25m aufgerichtet werden kann. Einen Sprungturm gibt es nicht. Die Tribüne fast schätzungsweise mind. 400 Personen. Diese sehr steil aufsteigende Sitzgelegenheit befindet sich gegenüber der Fensterfront. Es gibt 2 Warm Up Pools. Sie haben je 4 Bahnen a 25 m (mit 5m Rückenfähnchen). Der zweite Pool davon befindet sich aber in einem Spaßbadbereich. In diesem Bereich haben viele Nationen ihre Massagebänke aufgebaut. Auch die Deutschen hatten dort ihr Quartier – für Tag 1. Es ist leider zu warm (> 30 Grad C.) und zu feucht in dieser Halle.
In der Nebenhalle, aber im gleichen Sportkomplex, ist ein Eishockeystadion, in dem die Dordrecht Lions spielen. WiFi gibt es in der Halle kostenlos. Parken vor der Schwimmhalle kostet 1,30 Euro pro Stunde, ein Tagesticket kostet 13,00 Euro

Die Finals:
Zu Beginn des letzten Abschnittes wurden auf der Zuschauertribüne T-Shirts und Maskottchen verschenk. Auch die „Giftcards“ von ARENA waren noch im Umlauf. 2 Stück befanden sich noch unter 2 Stühlen. Das Wasser (0,5 l. Flaschen) war zu Abschnittsbeginn alle. Das Wasser erhielten alle Sportler am Sportlereingang. Nils Liess (Schweiz) verlor fast seine Kappe über 100m Schmetterling. Während der gesamten Veranstaltung wurde nicht einmal die Fußball-WM erwähnt.

Das deutsche Team reist am Montag (14.7.) wieder ins Heimatland zurück. Einige von den Sportler werden auch beim „Überprüfungswettkampf“ ab Donnerstag (17.7.) in Essen wieder mit dabei sein. Einige davon werden wiederum nur auf „Nebenstrecken“ im Einsatz sein (z. B. Leonie Kullmann 50 B, Josephine Tesch 50 R, Lisa Höpink 100 B, Damian Wierling 50 R).

Wettkampfmeter und Einsätze:
Wer hatte beim deutschen Team die meisten Wettkampfmeter und Einsätze nach Tag 5?

Wettkampfmeter:

Josephine Tesch 3250
Alina Jungklaus 2600
Leonie Kullmann 1950
Marlene Hüther 1850
Lisa Höpink 1800
Henning Mühlleitner 1800
Damian Wierling 1650
Laura Riedemann 1600
Maxine Wolters 1500
Alexander Kunert 1450
Max Pilger 1400
Konstantin Walter 1200
Ruben Reck 1100
Marek Ulrich 1100
David Thomasberger 1000
Nele Klein 950
Katrin Gottwald 850
Annalena Felker 800
Johannes Tesch 700
Jana Zinnecker 450
Carmen Maria Franiczek 400
Felix Kusnierz 400
Tommi Wolst 400
Laura Goldbach 350
Oliver Zeidler 350
Pascal Winter 200
Einsätze:    
Laura Riedemann 15
Damian Wierling 15
Marlene Hüther 14
Lisa Höpink 13
Nele Klein 12
Leonie Kullmann 12
Max Pilger 12
Marek Ulrich 12
Alexander Kunert 11
Katrin Gottwald 9
Alina Jungklaus 9
Maxine Wolters 9
Annalena Felker 7
Josephine Tesch 7
Johannes Tesch 7
Konstantin Walter 7
Jana Zinnecker 6
David Thomasberger 6
Henning Mühlleitner 5
Ruben Reck 5
Tommi Wolst 4
Oliver Zeidler 4
Laura Goldbach 3
Pascal Winter 3
Felix Kusnierz 2
Carmen Maria Franiczek 1
IPC Sportler:    
Wettkampfmeter:    
Klaus Steinhauer 900
Janina Savelsberg 900
Julian Erxleben 700
Bastian Fontayne 600
Hannes Schürmann 350
Einsätze:    
Klaus Steinhauer 10
Janina Savelsberg 10
Julian Erxleben 8
Bastian Fontayne 7
Hannes Schürmann 4